TV-Tipp: Arm oder reich?
In Deutschland wird das Gefälle zwischen arm und reich zunehmend größer. Die Leidtragenden sind hierbei die Kinder. In Deutschland gibt es laut Bundesfamilienministerium 2,4 Millionen armutsgefährdete Kinder.
Doch wie sehr unterscheidet sich der Alltag von Kindern aus den unterschiedlichen Verhältnissen? Hierzu strahlt Vox am 2. Dezember um 22.15 Uhr eine stern TV-Reportage mit dem Titel “Arm oder reich” aus. Dazu wurden Kinder aus armen und reichen Familien begleitet und ihr Alltag dokumentiert.
Ich bin gespannt auf die Umsetzung dieses brisanten Themas. Theoretisch passt es gut in die Vor-Weihnachtszeit, da gerade in dieser Zeit viele Spendenaktionen laufen. Außerdem haben gerade zu Weihnachten viele Leute ein oftmals empfindlicheres Gemüt als sonst. Dabei sollte solch ein Thema immer aktuell sein. Dabei ist es nicht nur alleinige Aufgabe der Politik zu versuchen solche Missstände zu beseitigen, sondern auch der Einzelne kann in verschiedenen Situationen für eine verbesserte Lage beitragen.
Leider läuft die Sendung zu später Stunde, aber dank modernster Technik kann ich diese notfalls aufzeichnen. Denn unsere Tochter schafft einen manchmal schon tagsüber…
0 KommentareInternetaktion “Guck hin!”
Das Nachbarnetzwerk nachbarn.de hat eine Internetaktion gegen Vernachlässigung von Kindern unter dem Motto “Guck hin!” gestartet. Der Geschäftsführer Matthias Müller meint dazu:
Für misshandelte und vernachlässigte Kinder sind aufmerksame Nachbarn oft die letzte Chance. Wenn Sie rechtzeitig Alarm schlagen, können Leben gerettet werden. Das mitten untern uns in Deutschland mehr als 300.000 Kinder vernachlässigt werden, hat mich sehr erschüttert. Alleine die Tatsache, dass man anonym über das Internet Missstände anzeigt, wird bei vielen Menschen Hemmschwellen abbauen, die sich vielleicht sonst nicht getraut hätten.
Mehr Zivilcourage hilft hoffentlich nicht nur Kindesmisshandlungen aufzudecken sondern animiert vielleicht auch dazu, dass betroffene Familien und Kinder rechtzeitig Hilfe erhalten, bevor es überhaupt zum Schlimmsten kommt. Alleine lassen sich Probleme oftmals schwerer lösen als gemeinsam. Und wer gibt heutzutage schon gerne zu, dass er es alleine nicht schafft in einer Gesellschaft, wo man vorwiegend mit sich selbst beschäftigt ist.
AUf jeden Fall ist so eine Aktion lobenswert und führt die Gemeinschaft hoffentlich stäker zusammen.
Via: Presseportal
Weitere Informationen: hier
0 Kommentare
