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Kat am 30.12.2008 um 20:07 Uhr.
Heute waren wir einkaufen – und während ich kurz mit unserer Tochter auf meinen Mann wartete, entdeckte ich im Kühlregal diese kleinen Früchtequarks namens “Monster Backe” von Ehrmann. Ich dachte mir, dass diese kleinen fertigen Quarks ganz praktisch sind, wenn wir unterwegs sind oder wenn es wirklich ganz schnell gehen soll. Manchmal sind Kinder ja plötzlich durch ein Hungergefühl unruhig, was man auch mit einer kleinen Portion beruhigen kann. Außerdem klang mir der durchaus wohl bekannte Marketing-Jingle “Ehrmann – keiner macht mich mehr an” in den Ohren und ich kaufte einen Sechserpack der kleinen Früchtequarks.
Die Freude über das Produkt “Monster Backe” versiegte aber ziemlich schnell, als ich den ersten kleinen Becher öffnete. In dem sonst so einheitlich rosa-farbenen Himbeerquark fiel augenblicklich ein weißer, leicht bläulich schimmerender Fleck auf. Zunächst dachte ich, ich könnte meinen Augen nicht trauen. Doch mein Mann bestätigte mir die grauenhafte Vermutung: In dem versiegelten Kinder-Fruchtquark wuchs ein ziemlich großer Schimmelpilz!
Selbstverständlich haben wir davon auch ein Beweisfoto (inklusive Haltbarkeitsdatum) gemacht. Der Quark ist gemäß Haltbarkeitsdatum bis zum 24.01.2009 in ungeöffnetem Zustand haltbar. Wir haben ihn heute am 30.12.2008 gekauft und nach wenigen Stunden geöffnet. Verpackungstechnisch wies die “Monster Backe” keinerlei Mängel auf.
Doch woher kommt der Schimmelpilz in einer luftdicht verschlossenen Verpackung? Drängt sich einem nicht schon die Frage nach der Produktqualität und der Hygiene in den Produktstraßen auf? Auf der Herstellerseite wird eine lückenlose Kontrolle bei der Herstellung angepriesen, doch diese hat anscheinend in dem Fall unseres gekauften Produktes jämmerlich versagt. So stolz man wohl auch auf die bisherigen Auszeichnungen sein sollte – bei uns ganz persönlich kommen Ehrmann-Produkte trotz der perfekt inszenierten Werbeaktionen so schnell nicht mehr ins Haus.
Dann doch lieber die fünf Minuten Zeit nehmen und den eigenen Früchtequark herstellen. Normalerweise bereite ich für die kleinen Zwischenmahlzeiten unserer Tochter den Quark mit Früchten eigenhändig und frisch zu – einfach reinen Quark nehmen und frisches Obst wie Beerenfrüchte oder Tiefkühlware hinzugeben. Das Wichtigste ist jedoch, dass Eltern ihre Kinder ab einem bestimmten Alter darauf hinweisen sollten, dass ein gekauftes Produkt immer vor dem Verzehr auf die Essbarkeit / Genießbarkeit geprüft werden sollte. Ohne die sorgfältige Kontrolle durch die Eltern selbst (oder durch die Kinder) könnten wie in unserem aktuellen Beispiel sogar Pilze bzw. Pilzsporen auf Babys oder Kleinkinder übertragen werden und gravierende Ausmaße annehmen. Lieber zwei Mal hinschauen wenn ein Nahrungsmittel gereicht wird, und dem Kind dadurch einen möglichen Gang zum Arzt ersparen.
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Kat am 12.08.2008 um 21:16 Uhr.
Kinder und Babys brauchen ausreichend zu trinken. Doch was und wie viel sollten Babys trinken? Dies hängt zunächst vom Alter ab. Im ersten halben Jahr erhält ein Baby in der Regel genug Flüssigkeit durch die Stillmahlzeiten bzw. durch die packungsgerechte Gabe an Flaschenmilch.
Jedoch kann es vorkommen, dass Kinder aufgrund von starker Hitze, Fieber oder Durchfall einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf hat. Bei Stillkindern hilft es oftmals den Säugling einfach etwas häufiger anzulegen. Ansonsten sollte man versuchen, dem Baby Tee oder Wasser zu geben.
Mit Gabe der Beikost erhöht sich die Trinkmenge auf 300-400 ml zusätzlich am Tag. Kleinkinder ab einem Jahr benötigen ca. 600 ml Flüssigkeit. Ab dem ca. dem 2. Lebensjahr und im 3. Lebensjahr beträgt die Trinkmenge um die 700 ml. Aber auch hier gilt, dass bei starker Hitze und Krankheit die benötigte Flüssigkeitsmenge erhöht ist.
Oftmals stellt sich auch die Frage, was Kinder bzw. Babys trinken sollten. Das ideale Getränk für Babys und Kinder ist abgekochtes (Leitungs)Wasser. Es gibt auch spezieller Babywasser zu kaufen, doch in der Regel lohnt sie die Investition nicht und zumindest mit wurde in der Regel davon abgeraten. Aber auch ungesüßter Tee eignet sich für Babys. Hierbei sollte man am besten Kräutertee wählen und ihn dünn aufbrühen. Früchtetee kann hingegen den Zahnschmelz angreifen, da er Fruchtsäuren enthalten kann. Schwarzer Tee ist für Babys vollkommen ungeeignet.
Als ungeeignet gelten in jedem Fall Saft und auch Limonaden-Getränke. Saft enthält versteckte Kalorien und Fruchtzucker. Ein Glas Saft kann gegebenenfalls eine vollwertige Mahlzeit ersetzen, eignet sich aber nicht als dauerhaftes Getränk um den Durst des Kindes zu stillen. Wenn man dennoch Saft geben möchte, dann sollte ihn man zumindest entsprechend verdünnen und auf die zusätzliche Zahnpflege achten. Auch Limonaden-Getränke enthalten zu viel Kalorien und Zucker und sind für die Baby- und Kinderernährung komplett ungeeignet.
Die Ernährung selbst nimmt ebenfalls Einfluss auf die benötigte Flüssigkeitsmenge. So ist Milch eher als Nahrungsmittel anzusehen und nicht als Getränk. Bestimmte Lebensmittel wie z.B. Melone, Erdbeeren oder Gurken enthalten sehr viel Wasser und wirken sich positiv auf den Flüssigkeitshaushalt des Kindes aus.
Ansonsten gibt es die Faustregel, dass ein Baby ca. 150 ml/kg Körpergewicht trinken sollte. Jedoch sollte 1 Liter am Tag nicht überschritten werden.
Laut einer Pressemeldung von “Baby und Familie” brauchen Babys je nach Alter zwischen 0,2 und 0,5 Liter mehr Flüssigkeit bei Hitze. Die übermäßige Gabe an Wasser kann den empfindlichen Natriumhaushalt des kleinen Körpers stören und zu Krampfanfällen führen.
Unsere Tochter trinkt am liebsten Wasser. Wir haben es auch mit Tee versucht, aber den hat sie nie so richtig angenommen. Ich habe das Teekochen irgendwann auch aufgegeben und ihr stets nur Wasser angeboten. Als Stillkind mochte sie anfangs sowieso nichts außer eben Muttermilch. Mittlerweile sind wir froh darüber, dass Wasser ihr bevorzugtes Getränk ist. Es ist einerseits einfach und andererseits wirkt es sich positiv auf ihre Gesundheit. Am Ende ist es auch eine Frage der Übung und Gewohnheit. Man sollte nur nicht aufgeben und den Kindern immer wieder etwas zu trinken anbieten. Und oftmals müssen die Kleinen in ihrer Spielfreude auch immer wieder mal daran erinnert werden etwas zu trinken.
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Kat am 25.07.2008 um 10:01 Uhr.
Bisher war man der Ansicht, dass Muttermilch einen weites gehenden einheitlichen Geschmack aufweist. Man wusste zwar, dass man als Mutter in der Stillzeit bestimmte Dinge nicht zu sich nehmen sollte, da sie beim Kind Probleme mit der Verdauung verursachen können.
Jetzt haben dänische Forscher nachgewiesen, dass die Ernährung der Mutter Einfluss auf die Zusammensetzung und den Geschmack der Muttermilch hat. Die Studie wurde an 18 stillenden Müttern durchgeführt. Diese mussten Kapseln mit verschiedenen Aromastoffen zu sich nehmen z.B. mit Kümmel, Menthol, Banane oder Lakritz. Dann stellten sie in regelmäßigen zeitlichen Abständen Proben ihrer Muttermilch zur Verfügung. Die unterschiedlichen Geschmacksstoffe waren unterschiedlich lange und nach unterschiedlichen Zeiten mit ihrer maximalen Konzentration nachweisbar. Weiterhin stellten die Wissenschaftler fest, dass selbst bei gleichen Mahlzeiten von 2 Frauen, die Muttermilch anschließend verschieden schmeckte.
Die Wissenschaftler vermuten daher, dass gestillte Kinder später im Leben empfänglicher sind für neue Geschmacksrichtungen als Flaschenkinder. Es erklärt auch, warum Kinder manchmal so gar keine Lust haben an der Brust von Mama zu trinken.
Aber mal ehrlich: als stillende Mutter hatte man schon immer dies Ahnung oder das Wissen darüber, dass dem Kind bestimmte Sachen in der Muttermilch nicht zu schmecken scheinen. Zumindest habe ich bewusst auf bestimmte Sachen während der Stillzeit beim Essen verzichtet wie z.B. scharfe Gerichte mit Chili. Und man wusste ja auch, dass Alkohol, Nikotin oder solche Nahrungsmittel wie Kohl sich in der Muttermilch absetzen und Einfluss auf das Kind haben. Von daher sind die Ergebnisse letztendlich nicht verwunderlich sondern unterstützen nur die langjährigen Vermutungen jeder stillender Mutter: Mein Kind isst, was ich esse.
Die vollständige Studie lässt sich hier für $31.50 herunterladen und beim Spon noch mal zusammenfassend nachlesen.