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	<title>Joombee &#187; Nuckel</title>
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	<description>Von Mutter und Vater für alle Eltern und ihre Kinder!</description>
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		<title>Good Bye Schnuller!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 12:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung & Erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an welchem sich jedes Kind von seinem Schnuller trennen muss. In den ersten Jahren ist der Nutzen eines Schnullers vor allem f&#252;r uns Eltern hilfreich, aber in so manchen Momenten sehen unsere Kleinen in ihm den gr&#246;&#223;ten Tr&#246;ster. Doch sp&#228;testens im dritten Lebensjahr sollte der Schnuller dem Kind abgew&#246;hnt werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an welchem sich jedes Kind von seinem Schnuller trennen muss. In den ersten Jahren ist der Nutzen eines Schnullers vor allem  f&#252;r uns Eltern <a href="http://joombee.com/2009/03/08/der-schnuller-wird-60-jahre-alt/">hilfreich</a>, aber in so manchen Momenten sehen unsere Kleinen in ihm den gr&#246;&#223;ten Tr&#246;ster. Doch sp&#228;testens im dritten Lebensjahr sollte der Schnuller dem Kind abgew&#246;hnt werden, so dass es sp&#228;testens zum dritten Geburtstag auch wirklich &#8220;schnullerfrei&#8221; ist. Das Saugen ist eine kleine Sucht, die zwar harmlos ist, aber ihre T&#252;cken hat. Ein einfacher und dabei sehr wichtiger Grund f&#252;r ein rechtzeitiges Abgew&#246;hnen vom Schnuller liegt daran, dass sich <strong>ansonsten Zahnfehlstellungen und Kieferverformungen bilden</strong> k&#246;nnen. Diese k&#246;nnen sp&#228;ter nur noch durch entsprechende kieferchirugische Ma&#223;nahmen, wie eine Zahnspange, behoben werden.</p>
<p><img class="center" src="http://joombee.com/wp-content/uploads/2009/03/schnuller.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Eltern sollten bereits mit der Einf&#252;hrung des Schnullers im Hinterkopf haben, dass dieser bei Zeiten auch wieder abgew&#246;hnt werden muss.</strong> Daher sollten Eltern den Schnuller mit dem zunehmenden Alter ihres Kindes auch wesentlich sparsamer einsetzen. Das Kind braucht ungef&#228;hr ab seinem ersten Geburtstag nicht mehr die ganze Zeit mit einem Schnuller im Mund herrumlaufen. Demnach sollte der Schnuller wirklich nur noch als Beruhigung zum Einschlafen und in Notf&#228;llen genutzt werden. Zu diesen Situationen z&#228;hlt beispielsweise die Beruhigung mit dem Schnuller als psychologische Schmerzlinderung nach einem schlimmen Sturz. Dies schlie&#223;t nat&#252;rlich nicht die je nach Bedarf notwendige Weiterbehandlung bei einem Arzt aus.</p>
<p>Den Schnuller zu entw&#246;hnen erfordert au&#223;erdem ein wenig Feingef&#252;hl. Wenn m&#246;glich sollten Eltern den Schnuller noch vor dem ersten Geburtstag immer &#246;fter durch ein Schmusetuch oder auch durch einen Bei&#223;ring ersetzen. <strong>Auch hier gilt eine sparsame Dosierung, schlie&#223;lich sollen die Eltern mit ihrer W&#228;rme und ihrer Liebe den Trost spenden k&#246;nnen &#8211; und nicht irgendwelche Sachen wie Schnuller, Schmusedecken, Bei&#223;ringe oder Kuscheltiere.</strong></p>
<p>Wir f&#252;hrten ab dem ersten Geburtstag unserer Tochter die Regel neu ein, dass sie tags&#252;ber keinen Schnuller mehr von uns bekam. Die Au&#223;nahme bildete dabei nur noch der Mittagsschlaf und nat&#252;rlich das n&#228;chtliche Schlafen. F&#252;r uns waren die folgenden Gr&#252;nde relevant. Zum Einen f&#252;hrt ein &#8220;Dauerschnullern&#8221; zu einer Entwicklungsverz&#246;gerung beim Sprechen. Je l&#228;nger Kinder mit Schnuller im Mund ihre Zeit vertreiben, desto sp&#228;ter und schlechter erlernen Sie das Sprechen. Bestimmte Laute und T&#246;ne k&#246;nnen mit einem Schnuller einfach beim besten Willen nicht ausgesprochen werden. Wer das nicht glaubt, sollte einmal mit vollem Mund ein paar komplizierte W&#246;rter sprechen oder einen Tischtennisball in den Mund beim Sprechen einf&#252;hren. Nach wenigen Versuchen wird man gewiss feststellen, dass sich dieses Vorhaben als ziemlich schwierig erweist, wenn die Zunge nicht den vollen Spielraum in der Mundh&#246;hle nutzen kann. Diese Situation ist also mit einem Schnuller im Mund vergleichbar.</p>
<p>Zum Anderen m&#252;ssen Kinder auch lernen, dass der Schnuller in gewissen Momenten nicht als Tr&#246;ster oder Ersatzbefriedigung f&#252;r einfach alles auf der Welt dienen kann. Kinder m&#252;ssen lernen, wie sie mit ihren Gef&#252;hlen richtig umgehen k&#246;nnen. Dazu z&#228;hlen bereits im fr&#252;hen Alter ganz einfache Emotionen wie Frustration oder &#196;rger. <strong>Ein Schnuller sollte durch die Eltern eigentlich nieamls als Mittel zum Zweck eingesetzt werden.</strong> Getreu nach dem Motto &#8220;Hauptsache wir haben Ruhe!&#8221; machen Eltern einen zentralen Denkfehler. Nicht sie sollten ausschlie&#223;lich ihre Ruhe haben, sondern das Kind muss lernen, eine Balance zwischen Unterhaltung und Ruhe zu finden. Je fr&#252;her die Kinder dies lernen, desto weniger Probleme werden die Eltern sp&#228;ter haben, wenn ihr Kind &#228;lter wird. Kinder m&#252;ssen irgendwann eigene Strategien entwickeln und lernen mit ihren Gef&#252;hlen richtig umzugehen. Aus &#8220;Abh&#228;ngigkeit&#8221; heraus d&#252;rfen sie nicht jedes Mal auf eine entsprechende Ersatzbefriedigung zur&#252;ckgreifen.</p>
<p><a href="http://joombee.com/wp-content/uploads/2010/03/Schnuller_Baby.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1123" title="Schnuller_Baby" src="http://joombee.com/wp-content/uploads/2010/03/Schnuller_Baby.jpg" alt="Schnuller_Baby" width="250" height="303" /></a><strong>Doch wie gew&#246;hnt man dem Kind nun den Schnuller am Besten ab?</strong> Hierzu gibt es verschiedene M&#246;glichkeiten. Dazu plaudere ich gerne aus dem N&#228;hk&#228;stchen. Wie bereits erw&#228;hnt ist die richtige Dosierung des Schnullers wichtig. Zuerst sollte er wirklich nur als Tr&#246;ster eingesetzt werden, n&#228;mlich wenn gar nichts mehr geht oder als Hilfe zum Einschlafen. Eine wichtige Regel beinhaltet auch das Aufr&#228;umen, denn wenn &#252;berall Schnuller in greifbarer N&#228;he herumliegen, kann das Kind seine Eltern sehr schnell austricksen und zum Schnuller greifen. Ein echter &#8220;Schlafplatz&#8221; f&#252;r den Schnuller eignet sich hervorragend f&#252;r die sinnvolle Erkl&#228;rung, dass ein Schnuller nicht dauerhaft im Mund bleiben muss. Das Kind sollte dabei gemeinsam mit den Eltern ausw&#228;hlen, an welchem Platz sich der Schnuller tags&#252;ber ausruht. Hierf&#252;r eignet sich eine kleine Kiste. Mit der Zeit sollte der Schnuller sich immer &#246;fter ausruhen und zunehmend ganz aus dem Alltag verschwinden. Eltern machen einen Fehler, wenn sie ihrem Kind den Schnuller einfach so von heute auf morgen wegnehmen, ohne dabei etwas zu sagen oder die Gr&#252;nde verst&#228;ndlich zu erkl&#228;ren. Kinder brauchen Regeln und Rituale, die ihnen relevante Informationen vermitteln und einen Mehrwert aufzeigen. Ein ausgeruhter Schnuller kann wesentlich mehr Beruhigung bringen als ein Schnuller im Dauereinsatz.</p>
<p>Aber je nach Alter und der individuellen Einsicht des Kindes k&#246;nnen Eltern die Entw&#246;hnung ganz unterschiedlich angehen. Hier einige Beispiele, die Eltern einzeln und nicht in Kombination verfolgen d&#252;rfen:</p>
<ol>
<li><strong>Die Schnullerfee:</strong> Eltern sprechen mit ihrem Kind dar&#252;ber, dass es Zeit wird, den Schnuller an die Schnullerfee wieder abzugeben. Das Ziel dabei stellt die freiwillige Abgabe des Schnullers durch das Kind dar. Dabei muss beim Kind ein gewisses Verst&#228;ndnis hierf&#252;r vorausgesetzt werden. Bei der Schnullerfee wird der Schnuller des Nachts durch ein Geschenk ausgetauscht. Zu beachten ist hierbei, dass die Eltern mit den Kindern bereits im Voraus &#252;ber die Schnullerfee reden und ihnen verdeutlichen, wann dieser Tag gekommen ist. Dem Kind hilft ein konkretes Datum zu nennen, wie den letzten Sonntag im Monat, und regelm&#228;&#223;ig aufzuzeigen, wie viele Tage noch verbleiben, bis der Schnuller abgeholt wird. Das Kind sollte den Schnuller dann freiwillig an einem ausgew&#228;hlten Ort vor dem Schlafengehen platzieren. Die Fensterbank eignet sich hervorragend daf&#252;r. &#220;ber Nacht tauschen die Eltern dann den Schnuller gegen das gew&#252;nschte Geschenk aus.</li>
<li><strong>Der Schnullerbaum:</strong> Auch hier setzt man auf die freiwillige Mitarbeit des Kindes und ben&#246;tigt wie bei dem Beispiel mit der Schnullerfee ein gewisses Verst&#228;ndnis von ihnen. Hierbei dienen andere Kinder als ein Vorbild, wenn sie ihren Schnuller bereits abgegeben haben oder gerade dabei sind ihn abzugeben. Mit der Verabschiedung des Schnullers an den Schnullerbaum erh&#228;lt das Kind auch hier am Besten anschlie&#223;end ein Geschenk seiner Wahl. Wo es solche Aktionen und M&#246;glichkeiten gibt, kann man am Besten selber im Internet herausfinden &#8211; oder befreundete Eltern verabreden sich f&#252;r eine gemeinsame Aktion, denn zusammen in der Gruppe kann es f&#252;r Kinder einfacher sein, sich von den Schnullern zu trennen, wenn alle anderen mitmachen.</li>
<li><strong>Den Schnuller verschenken:</strong> Wenn in der Familie oder im Bekanntenkreis ein Baby auf die Welt kam, kann der eigene Schnuller ein wunderbares Geschenk sein. Nat&#252;rlich ist daf&#252;r wieder die freiwillige Abgabe des Schnullers eine Voraussetzung, aber das freiwillige Geschenk des Schnullers an jemanden, der ihn vielleicht mehr braucht als man selbst, kann auch eine wundervolle Erfahrung f&#252;r das Kind sein. So kann man sein Kind fragen, ob es dem Baby nicht etwas schenken m&#246;chte, was es selber nicht mehr braucht und wozu es mittlerweile zu gro&#223; oder zu alt geworden ist. Das eigene Kind darf man nach der Abgabe des Schnullers mit einem altersgerechten Geschenk belohnen.</li>
<li><strong>Der Schnuller-Verlust:</strong> Es gibt Kinder, die gerne mal ihre Sachen verlieren. Diese Tatsache kann man als Eltern ebenfalls nutzen und den Schnuller verschwinden lassen. Eltern sollten ihr Kind direkt darauf hinweisen, dass Dinge manchmal verloren gehen und sich nicht wiederfinden lassen. Anstatt jetzt einen neuen Schnuller zu kaufen, kann man den Verlust des Schnullers auch hier durch ein Geschenk kompensieren. Ferner d&#252;rfen Eltern auch hier wieder argumentieren, dass ihr Kind mittlerweile zu alt f&#252;r einen Schnuller ist und ihn ja vielleicht jemand gefunden hat, der ihn mehr braucht als das eigene Kind.</li>
<li><a href="http://joombee.com/wp-content/uploads/2010/03/Schnuller_gekuerzt.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1110" title="Schnuller_gekuerzt" src="http://joombee.com/wp-content/uploads/2010/03/Schnuller_gekuerzt.jpg" alt="Schnuller_gekuerzt" width="200" height="132" /></a><strong>Der kaputte Schnuller:</strong> Eine eher unkonventionelle, aber dennoch recht wirksame Methode stellt die K&#252;rzung des Schnullers an jedem weiteren Tag dar. Das erkl&#228;rte Ziel ist es, dass die Kinder den Schnuller freiwillig abgeben, da er irgendwann nicht mehr zu gebrauchen ist. Es macht schlie&#223;lich keinen Spass mehr, so ein kaputtes Ding in den Mund zu nehmen. Auch hier sollte man den Verlust des Schnullers durch ein Geschenk ersetzen. Ein Vorteil hierbei ist, dass man dem Kind den kaputten Schnuller im Zweifelsfall sp&#228;ter noch einmal vor Augen f&#252;hren kann, bevor er dann irgendwann ganz in Vergessenheit ger&#228;t.</li>
</ol>
<p>Pers&#246;nlich haben wir zur Abgew&#246;hnung vom Schnuller die letzte Methode angewendet. Wir waren der Ansicht, dass unsere Tochter ihren Schlaf-Schnuller nicht freiwillig hergeben w&#252;rde. Sie verstand jedoch, dass ihr Schnuller kaputt gegangen ist, und wir erkl&#228;rten ihr, dass sie ihn zu oft benutzt h&#228;tte. <strong>Am Ende war die f&#252;nfte Variante f&#252;r uns alle erfolgreich und auch unsere N&#228;chte sind seitdem wesentlich ruhiger.</strong> Wir m&#252;ssen nicht immer ein oder zwei Mal in der Nacht selbst aufstehen und im Dunkel der Nacht den Schnuller suchen, weil er sich mal wieder aus dem Mund oder sogar aus dem Bett des Kindes verabschiedet hat.</p>
<p>Am Ende bleibt festzuhalten, dass unabh&#228;ngig von der gew&#228;hlten Methode ausreichend Zeit zur Entw&#246;hnung des Schnullers eingeplant werden muss. Dabei sind strenge Regeln und die Disziplin der Eltern gefragt. Denn auch Letztere neigen aus Verzweifelung zu R&#252;ckf&#228;llen und geben dem Kind in einer kritischen Situation den Schnuller. Das sollte ein klares Tabuthema sein. Hier hei&#223;t es eisern zu bleiben und daran zu denken, dass die schnullerfreie Zeit weitaus mehr Vorteile mit sich bringt als die kurze Ruhephase vor dem n&#228;chsten Sturm. Ansonsten muss man n&#228;mlich alles erneut von vorne beginnen, das Kind feiert seinen pers&#246;nlichen Triumph &#252;ber seine Eltern und man selber hat es am Ende nur noch schwerer. In diesem Sinne bleibt nur noch eins zu sagen: <strong>Good Bye, Schnuller &#8211; es war sch&#246;n mit dir, aber es ist noch sch&#246;ner ohne dich!</strong></p>
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		<title>Babyschnuller mit Bisphenol-A-belastet</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 12:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby & Kind]]></category>
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		<description><![CDATA[Der BUND f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland hat Babyschnuller getestet. Dabei kam heraus, dass viele Babyschnuller mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet sind. In den zehn getesteten Schnullern wurde Bisphenol A nachgewiesen, welches in Verdacht steht Unfruchtbarkeit, Sch&#228;digung der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen. Gerade S&#228;uglinge und Kleinkinder reagieren empfindlich auf solche hormonartigen Stoffe. Bei ihnen entwickeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der<a href="http://www.presseportal.de/pm/7666/1485526/bund" target="_blank"> BUND f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland</a> hat Babyschnuller getestet. Dabei kam heraus, dass viele Babyschnuller mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet sind. In den zehn getesteten Schnullern wurde Bisphenol A nachgewiesen, welches in Verdacht steht Unfruchtbarkeit, Sch&#228;digung der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.</p>
<p>Gerade S&#228;uglinge und Kleinkinder reagieren empfindlich auf solche hormonartigen Stoffe. Bei ihnen entwickeln und wachsen die Organe noch und Hormone haben hier einen wichtigen Einfluss darauf. Die k&#252;nstlichen Hormone k&#246;nnen das empfindliche Gleichgewicht der nat&#252;rlichen Hormone st&#246;ren.</p>
<p>Bei dem Test wurde die h&#246;chste Konzentration von Bisphenol A in den Kunststoffschildchen festgestellt, die den eigentlichen Schnullersauger halten. Dabei bestanden neun von zehn Kunststoffschildchen aus Polycarbonat, bei dessen Herstellung Bisphenol A eingesetzt wird. Dabei wurden Konzentrationen von Bisphenol A zwischen 200 und fast 2300 Milligramm pro Kilogramm festgestellt in den Schildchen.</p>
<p>Aber auch in verschiedenen Saugteilen wurde dieses Hormon gefunden. Darunter befinden sich die Latex-Schnuller von Babysmile, Dentistar, Babylove und NUK. Bei den untersuchten Silikon-Schnullern befand sich in einem Schnuller von Avent dieses Hormon, wo bei bei den Silikon-Schnullern die Werte zwischen 80 und 400 Milligramm pro Kilogramm lagen.</p>
<p>Man vermutet, dass das Bisphenol A aus den Hartkunststoff-Schildchen in den weichen Saugteil diffundiert ist. Bisphenol A besitzt eine hohe Mobilit&#228;t. Ferner hatten wiesen Sauger mit einer hohen Bisphenol-A-Konzentration eine ebenso hohe Konzentration der Chemikalie in den Kunststoffschildchen auf. Durch den BUND wird ferner angenommen, dass Bisphenol-A bereits in den Ausgangmaterialen verwendet worden ist.</p>
<p>Sicherlich sollten Kinder nur den Sauger in den Mund nehmen. Doch jeder der sich mit kleinen Kindern auskennt, wei&#223; dass Kinder gerne alles in den Mund hinein stecken. Davon sind selbst die Kunststoffschildchen nicht ausgeschlossen. Aber selbst beim Saugen sind die Kinder im st&#228;ndigen Kontakt mit den Kunststoffschildchen, da dieses die Lippen ber&#252;hrt.</p>
<p>Wer mehr zu diesem Thema und zu den getesteten Produkten erfahren m&#246;chte, kann dies <a href="http://www.bund.net/bisphenol-a" target="_blank">hier</a> tun.</p>
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