Umfrage: Wie geht es Eltern in Deutschland?
Die Zeitschrift Eltern hat bei der forsa eine Umfrage in Auftrag gegeben um zu ermitteln wie das Lebensgefühl von Müttern und Vätern in Deutschland ist. Zentrale Fragen sind dabei laut Pressemeldung:
Sind sie mit der Arbeitsverteilung in ihrer Familie zufrieden? Kommen sie mit der Kindererziehung klar? Haben sie ausreichend Geld? Genug Zeit? Was macht sie glücklich?
Die Ergebnisse sollen am 11. August 2008 in Berlin präsentiert werden. Befragt wurden hierzu über 1.000 Mütter und Väter. Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt und hoffe, dass sie etwas bringen und eine realitätsnahe Darstellung wieder spiegeln.
Denn wie sagt die Eltern-Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki so schön:
Viele Eltern haben den Eindruck, vor allem als überforderte Problemgruppe wahrgenommen zu werden. Sie fühlen sich enorm unter Druck und zu wenig geschätzt mit dem, was sie tagtäglich leisten.
Als Eltern haben wir auch des Öfteren das Gefühl, dass Außenstehende ohne Kinder es gar nicht nach vollziehen können, welch ein Aufwand so ein Kind. Das dieser sich natürlich lohnt ist selbstverständlich! Aber was nützen Eltern ewige Diskussionen von Politik und Öffentlichkeit, wenn hier doch oftmals an der Realität vorbei diskutiert wird? In Deutschland gibt es noch so einiges an Nachholbedarf. Als Eltern scheint man heutzutage mehr den je den öffentlichen Diskussionen ausgesetzt und man muss oftmals “kämpfen” für das Wohl der Kleinen und der ganzen Familie. Aber leuchtende Kinderaugen, Zuneigung und die Liebe der Kinder sind es einem Wert – und dieses Glück kennt in unserer heutigen Gesellschaft leider nicht jeder…
1 KommentarFilme für Kinder
Bei Filmen für Kinder ist es oftmals schwierig zu entscheiden, ob er für das jeweilige Alter geeignet ist oder nicht. Als Richtlinie dient dafür in der Regel die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Doch auch diese Angaben können strittig sein. Ist es denn z.B. sinnvoll, dass das Kind zwar keine Gewaltszenen sehen darf, dafür aber mit bestimmten Liebesszenen konfrontiert wird? Dies ist vermutlich nicht im Sinne der meisten Eltern.
Zudem sollte man stets bedenken, dass Kinder lernen müssen zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Ein Film kann für ein Kind so einprägsam sein, dass die Grenzen zwischen Fiktion und Realität schnell verschwimmen können. Wenn es z.B. sieht wie Figuren aus Trickfilmen sich gegenseitig verletzen, denkt es womöglich, dass sich gegenseitiges Verletzen Spaß bringt. Es passiert ja dabei nichts und keiner tut sich dabei weh. Das die Realität anders aussieht ist den meisten Kindern nicht zwangsläufig bewusst.
Filme vermitteln Kinder eine Menge an neuen Sinneseindrücken und Informationen. Diese wollen alle erst einmal verarbeitet werden. Schließlich befinden sich Kinder in einem permanenten Lernfluss und entdecken ihre Umwelt jeden Tag neu.
Schon aus diesen Gründen heraus ist es ratsam, dass Kinder nicht nur so wenig Fernsehen wie möglich, sondern das man sich als Erwachsener bewusst ist und weiß: was sieht mein Kind sich da eigentlich gerade an? Gibt es Stellen über die ich mit meinem Kind anschließend ausführlicher reden sollte? Wichtig ist außerdem, dass man als Eltern selbst einschätzen muss, welcher Film sich für das eigene Kind eignet und welche weniger. Jedes Kind weist seinen individuellen Entwicklungstand auf.
Passend zu diesem Thema hat LOVEFiLM in Zusammenarbeit mit der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) geeignete Kinder- und Jugendfilmen ausgesucht. Nachfolgend die entsprechende Auflistung, welche ihr auch hier findet:
DVDs für Vorschulkinder
- Cinderella (Disney)
- Die drei Räuber
- Lauras Stern – Der Kinofilm
- Urmel aus dem Eis
- Pettersson und Findus – Der Kinofilm
- Bärenbrüder * Der kleine Eisbär – Der Kinofilm
- Pumuckl und der Blaue Klabauter
- Augsburger Puppenkiste – Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
- Schweinchen Wilbur und seine Freunde
DVDs für Grundschüler
- Hände weg von Mississippi
- Arthur und die Minimoys
- Happy Feet
- Herr Bello
- Charlie und die Schokoladenfabrik
- Garfield – Der Film
- Michel in der Suppenschüssel
- Hui Buh, das Schlossgespenst
- Alvin und die Chipmunks – Der Film
- Mary Poppins
DVDs für Teenager
- High School Musical 2
- Die wilden Kerle 4 – Der Angriff der Silberlichten
- Harry Potter und der Orden des Phoenix
- Step Up
- 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug
- Die Simpsons – Der Film
- Ice Age 2 – Jetzt taut’s
- School of Rock
- Die wilden Hühner und die Liebe
- Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Auch hierbei handelt es sich nur um Empfehlungen – letztendlich müssen immer die Eltern selbst entscheiden für ihre Kinder. Im Zweifelsfall heißt es dann lieber die Finger davon lassen, denn die Zweifel sind sicherlich nicht unbegründet.
Letztendlich geht es um einen vernünftigen Umgang mit Medien. Der mediale Einfluss auf unsere Kinder ist fast allgegenwärtig. Schließlich wollen wir unsere Kinder mit den richtigen Werten groß ziehen und nicht zu einer Verrohung der Gesellschaft beitragen.
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