Eltern & Familie

Der will doch nur spielen…

Vorneweg möchte ich kurz erwähnen, dass ich nichts gegen Hunde habe. Denn auch dieser Eintrag richtet sich mal wieder an die lieben Hundebesitzer.

Oftmals ist es so, dass es für Hunde eine Leinenpflicht gibt. Dies bedeutet: der Hund ist an der Leine zu führen und sollte nicht ohne Leine umher tollen. Dies gilt in der Regel vor allem für Kinderspielplätze und Parks. Die gesetzliche Regelung richtet sich nach der jeweiligen Gemeinde bzw. dem entsprechenden Bundesland.

Prinzipiell haben freilaufende Hunde in der Nähe von Kindern nichts zu suchen. Dabei geht es nicht nur um die Tatsache, dass der Hund ja keinem etwas tun würde. Wie man einerseits Menschen fehleinschätzen kann, kann dies auch mit dem eigenem Hund erfolgen. Ein Hund kann z.B. auf Kinderlärm verängstigt reagieren und andere Verhaltensweisen an den Tag legen, wie man sie nicht kennt. Oder die geringe Größe von Kindern kann dazu führen, dass der Hund sich als Stärken sieht und dass er diese Position behaupten will. Der Hund kann letztendlich aus verschieden Gründen anders reagieren, als sein Besitzer vermutet. Und bevor etwas Ernstes passiert: nehmt dies als ersten Grund, warum ihr eure Hunde anleinen solltet!

Andererseits sollte man bedenken, dass gerade Kinder Angst vor Hunden haben könnte. Als Hundebesitzer sollte man einmal versuchen, sich in ein kleines Kind hinein zu versetzen. Man stelle sich vor, dass man noch einmal so klein ist, wie ein 2- oder 3-jähriges Kind. Auf einmal kommt dann ein großer „Wuffi“ auf einen zu gelaufen. Und das zum ersten Mal im Leben eines Kindes – was vermutlich vor allem Stadtkinder betrifft, die wenig dafür können. Aus Instinkt heraus hat man als Kind eben Angst und versucht sich zu schützen. Denn man möchte ja schließlich nicht als Hundefutter enden. Hört sich vielleicht komisch an, aber kleine Kinder wissen es nicht besser und haben nun mal Angst, wenn so ein riesiges Tier vor ihnen steht!

Als Hundebesitzer möge man sich weiterhin vorstellen, wie es ist plötzlich vor einem Wolf oder Löwen zu stehen. Was würdet ihr dann in so einem Moment tun, denken und fühlen? Also liebe Hundebesitzer: wenn ihr das nächste Mal mit Fifi & Co. im Park und an Kinderspielplätzen vorbei spazieren geht – haltet euch diese Situation vor Augen. Damit habt ihr einen zweiten Grund, warum euch Eltern darum bitten eure Hunde anzuleinen. Mit dem Trauma, welches ein Kind möglicherweise mit der Hundebegegnung davonträgt, müssen letztendlich auch die Eltern klarkommen. Und wir wünschen uns keine Alpträume unserer Kleinen. Schließlich hatten wir schon genug mit schlaflosen Nächten zu kämpfen.

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Filme für Kinder

Bei Filmen für Kinder ist es oftmals schwierig zu entscheiden, ob er für das jeweilige Alter geeignet ist oder nicht. Als Richtlinie dient dafür in der Regel die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Doch auch diese Angaben können strittig sein. Ist es denn z.B. sinnvoll, dass das Kind zwar keine Gewaltszenen sehen darf, dafür aber mit bestimmten Liebesszenen konfrontiert wird? Dies ist vermutlich nicht im Sinne der meisten Eltern.

Zudem sollte man stets bedenken, dass Kinder lernen müssen zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Ein Film kann für ein Kind so einprägsam sein, dass die Grenzen zwischen Fiktion und Realität schnell verschwimmen können. Wenn es z.B. sieht wie Figuren aus Trickfilmen sich gegenseitig verletzen, denkt es womöglich, dass sich gegenseitiges Verletzen Spaß bringt. Es passiert ja dabei nichts und keiner tut sich dabei weh. Das die Realität anders aussieht ist den meisten Kindern nicht zwangsläufig bewusst.

Filme vermitteln Kinder eine Menge an neuen Sinneseindrücken und Informationen. Diese wollen alle erst einmal verarbeitet werden. Schließlich befinden sich Kinder in einem permanenten Lernfluss und entdecken ihre Umwelt jeden Tag neu.

Schon aus diesen Gründen heraus ist es ratsam, dass Kinder nicht nur so wenig Fernsehen wie möglich, sondern das man sich als Erwachsener bewusst ist und weiß: was sieht mein Kind sich da eigentlich gerade an? Gibt es Stellen über die ich mit meinem Kind anschließend ausführlicher reden sollte? Wichtig ist außerdem, dass man als Eltern selbst einschätzen muss, welcher Film sich für das eigene Kind eignet und welche weniger. Jedes Kind weist seinen individuellen Entwicklungstand auf.

Passend zu diesem Thema hat LOVEFiLM in Zusammenarbeit mit der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) geeignete Kinder- und Jugendfilmen ausgesucht. Nachfolgend die entsprechende Auflistung, welche ihr auch hier findet:

DVDs für Vorschulkinder

  • Cinderella (Disney)
  • Die drei Räuber
  • Lauras Stern – Der Kinofilm
  • Urmel aus dem Eis
  • Pettersson und Findus – Der Kinofilm
  • Bärenbrüder * Der kleine Eisbär – Der Kinofilm
  • Pumuckl und der Blaue Klabauter
  • Augsburger Puppenkiste – Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
  • Schweinchen Wilbur und seine Freunde

DVDs für Grundschüler

  • Hände weg von Mississippi
  • Arthur und die Minimoys
  • Happy Feet
  • Herr Bello
  • Charlie und die Schokoladenfabrik
  • Garfield – Der Film
  • Michel in der Suppenschüssel
  • Hui Buh, das Schlossgespenst
  • Alvin und die Chipmunks – Der Film
  • Mary Poppins

DVDs für Teenager

  • High School Musical 2
  • Die wilden Kerle 4 – Der Angriff der Silberlichten
  • Harry Potter und der Orden des Phoenix
  • Step Up
  • 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug
  • Die Simpsons – Der Film
  • Ice Age 2 – Jetzt taut’s
  • School of Rock
  • Die wilden Hühner und die Liebe
  • Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

Auch hierbei handelt es sich nur um Empfehlungen – letztendlich müssen immer die Eltern selbst entscheiden für ihre Kinder. Im Zweifelsfall heißt es dann lieber die Finger davon lassen, denn die Zweifel sind sicherlich nicht unbegründet.

Letztendlich geht es um einen vernünftigen Umgang mit Medien. Der mediale Einfluss auf unsere Kinder ist fast allgegenwärtig. Schließlich wollen wir unsere Kinder mit den richtigen Werten groß ziehen und nicht zu einer Verrohung der Gesellschaft beitragen.

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