Spielen & Lernen

Viel reisen erleichtert Kindern das Lernen

Urlaub – das klingt in den Ohren vieler Eltern wie eine Wohltat. Und offensichtlich sollte man dies so oft wie möglich gemeinsam mit den Kleinen genießen. Der Hirnforscher und Lernpsychologe Kristian Folta von der Stiftung Universität Hildesheim hat nämlich herausgefunden, dass Kinder, die oft auf Reisen sind, leichter lernen. (more…)

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Eltern & Familie, Gesundheit & ErnÀhrung

Autoschalen: Gefahr von Haltungsschäden bei dauerhafter Benutzung

Oft genug sieht man Mütter und Väter, die ihren Nachwuchs stolz in einer Autoschale umherschieben, die auf dem Kinderwagen aufgesetzt ist. Dabei scheinen viele Eltern leider zu vergessen, dass Babys sich nicht dauerhaft darin aufhalten sollten.

Babys möchten sich, so wie jeder andere normale Mensch auch, strecken können. Persönlich muss man sich nur vorstellen, dass man stundenlang in einer leicht gekrümmten Position verharren müsste – festgeschnallt und ohne Bewegungsfreiheit. Ich glaube, vielen Eltern wäre dieser Gedanke unangenehm. Doch sie denken meistens nicht daran, aber so fühlen sich die Kleinsten. Stundenlanges liegen in der Autoschale belastet die kleine Wirbelsäule und sind kein guter Start für das weitere Leben.

Sicherlich lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass das Kind in der Autoschale Platz nehmen muss. Die Autoschalen haben schließlich auch ihren Sinn und dienen der Sicherheit der Kleinen bei Autofahrten.

Wer länger in der Stadt unterwegs sein möchte, sollte auch stets den Kinderwagen bevorzugen. Denn niemand tut seinem Kind einen Gefallen damit, wenn Mama stundenlang shoppen ist und dem Kind der Rücken in der Autoschale schmerzt – zudem auch die ganzen Eindrücke um einen herum auch verarbeitet werden wollen.

Wenn man eine lange Autofahrt plant, sollte man einiges beachten: Zunächst ist es wichtig, dass man mehr Zeit für die Fahrt einplant als üblich. Denn mit einem Kind braucht man einfach mehr Pausen. Ich spreche schließlich auch aus Erfahrung. Ein Baby sollte in der Regel maximal zwei Stunden in der Autoschale liegen. Danach heißt es raus an die frische Luft und man gibt dem Kind die Möglichkeit sich zu strecken. Dazu kann man eine Krabbeldecke bereit stellen und auf einem Rastplatz pausieren. Diese “Streck-Pause” sollte dabei um die 20 Minuten andauern. Natürlich streckt sich kein Kind die ganze Zeit, aber der kleine Körper nutzt diesen Moment, um sich von den Anstrengungen der Fahrt zu erholen. Dieser Moment gibt den Eltern außerdem ausreichend Zeit, um in Ruhe einen Kaffee oder Tee zu trinken.

So haben dann am Ende alle ihren Spass auf Reisen oder beim Einkaufen. Die Kleinen werden es später hoffentlich einem danken, dass sie eine heile, schmerzfreie Wirbelsäule besitzen. Wer will denn schon mit einem Haltungsschaden in seinen besten Jahren herumlaufen? Dafür bedankt sich wirklich niemand mehr bei seinen Eltern.

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Gesundheit & ErnÀhrung

Reiseapotheke fürs Kind

Sommerzeit ist auch Reisezeit. Damit die ganze Familie einen erholsamen und schönen Urlaub genießen kann, sollte man vorher an einiges denken. Dies betrifft auch die Reiseapotheke v. a. wenn man mit Babys und Kindern reist. Bei Flugreisen sollte man nach Möglichkeit immer eine Notration mit im Handgepäck führen v.a. weil Gepäck auch schon mal verloren gehen kann.

Prinzipiell eingepackt werden sollten auf jeden Fall das gelbe Untersuchungsheft (Vorsorgeheft) sowie der Impfausweis. Ferner zählen hierzu Medikamente, die das Kind regelmäßig einnimmt wie z. B. die die Vitamin D/Fluorid-Tabletten oder auch Medikamente bei bekannten Allergien.

Weiterhin gehört in die Reiseapotheke:

  • Fieberthermometer sowie bei auftretendem Fieber oder sonstigen Schmerzen entsprechend altersgerechte Präparate. Bei Reisen in warme Länder sollte bedacht werden, dass Zäpfchen bei Hitze schnell wegschmelzen und daher anschließend nicht mehr zu gebrauchen sind. In solchen Fällen eignet sich dann Fiebersaft.
  • Bei Verletzungen Verbandmaterial, Pflaster, Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel sowie Wundschutzcreme und Wundheilsalbe. Ebenfalls kann bei bestimmten Verletzungen ein Kühlkissen hilfreich sein, was gegebenenfalls auch als Wärmekissen dienen kann. Bei Verletzungen wie Prellungen sind ferner kühlende Salben ratsam.
  • Im Sommer und bei Reisen in den Süden ist Sonnencreme/-lotion für Kinder bzw. Babys besonders wichtig. Es sollte hierbei auf einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor sowie auf Wasserfestigkeit geachtet werden.
  • Für den Fall, dass es doch zu einem Sonnenbrand gekommen sein sollte, helfen kühlende Cremes und Lotion ohne Fett- oder Ölanteile. Auch kühlende Umschläge aus schwarzem Tee, Wasser oder Buttermilch schaffen Abhilfe. Bei schweren Fällen die mit Symptomen wie Schüttelfrost und Erbrechen einhergehen muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
  • Schutz gegen Insekten wie Mückenschutz und gegen Insektenstiche helfen kühlendes Antihistamin-Gel, kaltes Wasser oder auch der altbewährte Trick eine Zwiebelscheibe auf die betroffene Stelle zu legen. Bei Stichen im Mund- und Rachenraum sollte in Arzt kontaktiert werden und die betroffene Stelle vorrübergehend mit einem Eiswürfel gekühlt werden.
  • Mittel gegen Erbrechen und Durchfall wie Elektrolytlösungen um den Salz- und Mineralstoffverlust auszugleichen.
  • Bei Verstopfungen hilft es, wenn die Flüssigkeitsmenge erhöht wird. Ansonsten schafft Milchzucker Abhilfe, wobei man hierbei auf die richtige Dosierung achten sollte, da es sonst zu Blähungen kommen kann und sich schädlich auf die Zähne auswirken kann. Auch abführende Zäpfchen helfen, wobei dies vorher mit dem Kinderarzt abgesprochen werden sollte.
  • Sicherheitshalber sollte auch ein Mittel gegen Blähungen mit in die Reiseapotheke.
  • Bei verschiedenen Problemen können auch bestimmte Tees Abhilfe schaffen. Bei Magen-Darm-Problemen hilft z.B. Kamillentee oder Anis-Fenchel-Kümmel-Tee. Für Nervosität und Schlafstörungen empfiehlt sich ein Beruhigungstee.
  • Kinder erkälten sich manchmal fixer als man denkt – auch im Sommer! Daher sollten abschwellende, altersgerechte Nasentropfen stets zur Grundausstattung der Reiseapotheke gehören.
  • Bei besonders hartnäckigem Husten ist Hustensaft hilfreich. Dieser sollte aber nur in Rücksprache mit dem Arzt verabreicht werden.
  • Für Babys empfiehlt sich ferner die Mitnahme von Zahnungshilfen wie Beißringe oder entsprechende Medikamente.

Diese Liste enthält letztendlich nur Anhaltspunkte. Im Zweifelsfall sollte stets ein Arzt kontaktiert werden um die Gesundheit der Kinder zu gewährleisten. Man sollte dabei auch stets bedenken, dass Kinder ihr Immunsystem noch ausbilden und jedes Kind unterschiedlich reagiert auf eine Krankheit und Schmerzen.

Ansonsten bleibt nur noch einen gelungen Urlaub zu wünschen und das alle Familienmitglieder ohne große, besondere Vorkommnisse wieder zu Hause eintreffen.

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