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	<title>Joombee &#187; Saugglocke</title>
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	<description>Von Mutter und Vater für alle Eltern und ihre Kinder!</description>
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		<title>Zahl der Kaiserschnitte nimmt zu</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eltern & Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut dem Statistischen Bundesamt hat in Deutschland die Zahl der Kaiserschnitte in den letzten Jahren zugenommen. 30 Prozent aller Entbindungen erfolgen mittlerweile per Kaiserschnitt. Zahlenm&#228;&#223;ig sieht das wie folgt: Von 663 000 Frauen, die im Jahr 2008 ihr Kind im Krankenhaus zur Welt gebracht haben, wurden dabei 200 000 durch einen Kaiserschnitt entbunden, was 30,2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut dem <a href="http://www.presseportal.de/pm/32102/1517806/statistisches_bundesamt">Statistischen Bundesamt</a> hat in Deutschland die Zahl der Kaiserschnitte in den letzten Jahren zugenommen. 30 Prozent aller Entbindungen erfolgen mittlerweile per Kaiserschnitt. Zahlenm&#228;&#223;ig sieht das wie folgt: Von 663 000 Frauen, die im Jahr 2008 ihr Kind im Krankenhaus zur Welt gebracht haben, wurden dabei 200 000 durch einen Kaiserschnitt entbunden, was 30,2 Prozent entspricht.</p>
<p>Die erste statistische Erhebung auf bundeseinheitlicher Rechtslage erfolgte im Jahre 1991. Dabei zeigt sich, dass sich die Anzahl der Kaiserschnitte nahezu verdoppelt hat. Auf 823 000 Entbindungen kamen damals gerade mal 126 000 Kaiserschnitte (entspricht 15,3 Prozent).</p>
<p>Hingegen kommen mechanische Hilfsmittel wie die Saugglocke (Vakuumextraktion) oder die Geburtszange immer seltener bei Krankenhausentbindungen zum Einsatz. Im Jahr 2008 erfolgten 32 000 Entbindungen per Vakuumextraktion, was einem Anteil von 4,8 Prozent entspricht. Die Geburtszange wurde dabei sogar nur bei 4 500 (0,7 Prozent) Entbindungen genutzt.</p>
<p>Weshalb man sich f&#252;r einen Kaiserschnitt entscheidet, kann unterschiedliche Ursachen haben: So kann eine normale Geburt aus anatomischen Gr&#252;nden nicht m&#246;glich sein, da das Becken f&#252;r die Gr&#246;&#223;e des Babys zu klein ist oder das Kind eine anormale Lage im Mutterleib hat. Ein Kaiserschnitt ist sicherlich auch dann angeraten, wenn das Kind selbst zu klein und zu schwach ist um eine normale Geburt zu &#252;berstehen. Aber auch der Zustand der Mutter kann sich w&#228;hrend der Geburt dramatisch verschlimmern und der Kaiserschnitt die einzige L&#246;sung sein, um das Leben von Mutter und Kind nicht zu gef&#228;hrden.</p>
<p>Ein Arzt wird in der Regel ebenfalls zu einem Kaiserschnitt raten, wenn der Verdacht besteht, dass ein Kind mit mehr als 4000 Gramm auf die Welt kommen wird. Hierbei spielt das Verh&#228;ltnis von Becken- und Kindsgr&#246;&#223;e eine wichtige Rolle. Als Arzt ist man hinsichtlich der Gesundheit beider Patienten dazu verpflichtet, der werdenden Mutter einen Kaiserschnitt nahe zu legen um sich selber vor juristischen Problemen zu sch&#252;tzen. Die endg&#252;ltige Entscheidung liegt aber dennoch bei der Mutter.</p>
<p>Sofern jedoch einer normalen Geburt nichts im Wege steht, sollte man sich immer gegen einen Kaiserschnitt entscheiden zugunsten des Kindes. Babys die durch einen Kaiserschnitt entbunden werden leiden &#246;fter an Anpassungsst&#246;rungen der Atmung und m&#252;ssen h&#228;ufig direkt nach der Geburt zun&#228;chst auf die Intensivstation verlegt werden. Bei einer nat&#252;rlichen Geburt wird n&#228;mlich das Fruchtwasser aus den Lungen des Neugeborenen gepresst. Bei einem Kaiserschnitt hingegen muss dies mit entsprechenden Hilfsmitteln abgesaugt werden, was wie bereits erw&#228;hnt, eine Einlieferung auf die Intensivstation nach sich ziehen kann. Dies ist nat&#252;rlich nicht der sch&#246;nste Anfang eines kleinen Lebens. Ebenso wenig die Tatsache, dass man so schnell in einer sterilen und recht k&#252;hlen Umgebung den Mutterleib verlassen muss.</p>
<p>Nach einem Kaiserschnitt tretten ferner auch wesentlich h&#228;ufiger langfristige gesundheitliche Probleme auf wie z.B. Allergien.</p>
<p>Ein Kaiserschnitt belastet zudem oftmals die Beziehung zwischen Mutter und Kind, wobei die Mutter keine richtige Bindung zu ihrem Kind aufbauen kann. Auch Stillprobleme k&#246;nnen aus einem Kaiserschnitt resultieren, was die Bindung zwischen Mutter und Kind zus&#228;tzlich belasten kann.</p>
<p>Nicht vergessen sollte man dabei, dass es sich bei dem Kaiserschnitt trotz allem um einen operativen Eingriff handelt. Dieser f&#252;hrt nat&#252;rlich gewisse Einschr&#228;nkungen im nach hinein mit sich.</p>
<p>F&#252;r die nat&#252;rliche Geburt spricht ferner, dass Neugeborene den Geburtsstress f&#252;r ihre geistige und k&#246;rperliche Entwicklung ben&#246;tigen und die Mutter zu dem Kind oftmals eine bessere Beziehung aufbauen kann. Eng damit verbunden ist die psychische Stabilit&#228;t und Entwicklung des Kindes.  Jedoch ist hierbei umstritten, in wie weit dies tats&#228;chlich zutrifft. Fest steht zumindest, dass sich die Mutter nach einer nat&#252;rlichen Geburt oftmals schneller erholt als nach einem Kaiserschnitt und sich somit besser um das Neugeborene k&#252;mmern kann.</p>
<p>Am Ende bleibt nur zu sagen, dass jede werdende Mutter dies f&#252;r sich alleine entscheiden muss in Abw&#228;gung gesundheitlicher Risiken und stets zum Wohle des Kindes und zum eigenen.</p>
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