Gesundheit & Ernährung

Übergewichtige Schwangere bekommen mehr herzkranke Kinder

Der Spruch, dass man in der Schwangerschaft für zwei essen sollte, gilt schon lange als überholt. Immer neue Erkenntnisse belegen diese Tatsache zusätzlich. Eine Studie des Nationalen Gesundheitsinstituts der USA in Bethesda hat nun gezeigt: Schwangere, die unter Fettleibigkeit (Adipositas) leiden, haben ein höheres Risiko, ein herzkrankes Kind zur Welt zu bringen, als Normal- oder leicht Übergewichtige. (more…)

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Rückbildung – Fitness nach der Schwangerschaft

Mit der Geburt des Kindes hat sich der Bauch bei der frischgebackenen Mutter noch längst nicht erledigt. Viele Mütter wollen nach der Schwangerschaft gerne schnell und effektiv wieder zu ihrer alten Figur zurück kehren. Die Medien erwecken den Eindruck, dass dies ein Kinderspiel sei, indem sie zeigen wie Stars und Sternchen in Windeseile wieder zu ihrer alten Figur kommen. So schwebte z.B. das Model Heidi Klum kurz nach der Geburt ihres vierten Kindes wieder über den Laufsteg, als ob sie nie schwanger gewesen wäre. Ein hängender Bauch oder sonstiges schlaffes Gewebe waren hier Fehlanzeige.

Was bei den Promis so leicht aussieht, erweist sich in der Realität für die Durchschnittsfrau etwas schwieriger. Schließlich kann sich nicht jeder einen Personaltrainer leisten, der einen in Nullkommanichts wieder zur alten Figur bringt. Hier führt einen nichts an der Rückbildung vorbei, die den Körper schrittweise wieder zur alten Form bringt.

Es ist nicht ratsam direkt nach der Geburt mit einem straffen Sportprogramm zu beginnen. Nach der Schwangerschaft müssen als Erstes der Beckenboden und die Bauchmuskeln wieder aufgebaut werden. Die Rückbildungsgymnastik dient dabei nicht nur kosmetischen Aspekten. Viel wichtiger überwiegen hier die gesundheitlichen Gründe. So kann eine schlechte Rückbildung der Bauchmuskulatur zu Haltungsfehlern im Rücken und im Beckenbereich führen. Als Folge dessen sind dann u.a. Rücken- und Hüftschmerzen möglich. Aber auch ein mangelndes Training für die Beckenbodenmuskulatur wirkt sich dauerhaft negativ auf den Gesundheitszustand aus, da dies in späteren Jahren zur Inkontinenz führen kann. In jungen Jahren mag man sicherlich kaum daran denken, jedoch gehört dieses Problem zu jeder Schwangerschaft dazu.

Mit der Rückbildungsgymnastik sollte frühestens sechs Wochen nach der Geburt begonnen werden. Insgesamt ist es jedoch nie zu spät mit der Rückbildung anzufangen. Dabei kann man die Rückbildung entweder zu Hause machen oder man besucht einen Kurs. Beides hat sicherlich seine Vor- und Nachteile. Die Rückbildung zu Hause verlangt von einem entsprechende Motivation und Eigeninitiative. Man hat hierbei die Möglichkeit sich die Übungen jeden Tag selbst ein zu teilen. Wer sich hierfür noch entsprechendes Lehrmaterial besorgt, hat ferner den Vorteil, dass die Übungen nicht vergessen werden und man immer mal wieder nachschauen kann. Wenn man bereits ein Kind hat, hat die Rückbildung zu Hause sicherlich auch den Vorteil, dass man gemeinsam ein wenig turnen kann.

Wer sich für einen Kurs entscheidet, hat zunächst einmal den Druck diesen auch zu besuchen, da man für diese Leistung schließlich bezahlt hat. Jedoch hat man sicherlich nicht immer die Motivation dafür zu einem bestimmten Zeitpunkt auch noch den Kurs besuchen zu müssen z.B. wenn die Nacht mit einem Baby wieder besonders anstrengend war. Positiv an einem Kurs ist der soziale Aspekt: Man bekommt hier die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und mal wieder mit “normalen” Menschen zu reden als immer nur mit dem Baby. Nachteilig hingegen ist die Tatsache, dass man sich die Vielzahl der Übungen nicht immer merken kann und sein Repertoire auf die Übungen beschränkt, die am häufigsten durchgeführt worden sind.

Bei einem Rückbildungskurs sollte man ferner noch entscheiden, ob man diesen alleine durchführt oder sich einen auswählt, wo das Baby mit dabei sein kann. Gerade bei letzerem kommt dann wieder erschwerend hinzu, dass man sich während des Kurses auch noch um das Kind kümmern muss und die Hälfte der Übungen vermutlich gar nicht mitbekommt. In wie fern dies dann effektiv ist, muss jeder am Ende für sich selber entscheiden.

Die optimalste Lösung ist sicherlich eine Kombination von Kurs und Buch, welches einen dauerhaft als Nachschlagewerk begleitet. Ansonsten kann man auch beim Kursleiter bzw. bei der Kursleiterin nachfragen, ob nicht eine Übersicht der Übungen vorhanden ist. Manchmal reicht diese als Gedächtnisstütze um sich an die einzelnen Übungen zu erinnern, was zusätzlich die grauen Zellen trainiert.

Fest steht, dass man im jeden Fall Zeit für die Rückbildung einplanen muss, insbesondere nach der Schwangerschaft. Vor allem wenn man große und schwere Kinder gebärt hat, ist dieses Thema unausweichlich, wenn man dauerhaft etwas von seiner Gesundheit haben möchte.

Persönlich hatte ich nach der ersten Schwangerschaft einen Kurs besucht, was bei mir am Ende aber eher in Unlust endete und ich schon ein wenig genervt war davon. Die Freude an der ganzen Sache war bei mir durch diesen Pflichttermin und dem anfänglichen Stress mit dem ersten Kind relativ schnell verflogen. Außerdem habe ich kaum etwas aus diesem Kurs mitgenommen. Daher habe ich mich diesmal für die Variante entschieden, die Rückbildung zu Hause mit Hilfe eines Buches zu machen. Ich hoffe damit wesentlich erfolgreicher zu sein. Zumindest die Notwendigkeit der Rückbildung ist mir bewusst. Außerdem kann ich mir die Übungen über den Tag verteilt einteilen und vielleicht unsere Tochter ein wenig mit einbinden.

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Chemische Belastungen führen zu weniger männlichen Geburten

Wir leben in einer Welt des Fortschrittes. Doch der Preis denn wir dafür dauerhaft bezahlen, ist immer wieder fraglich. Dies betrifft auch das Thema Schwangerschaft und Geburt. Studien zeigen, dass in den Industrienationen immer weniger Jungen geboren werden. Normal ist in Industrienationen ein leichter Jungenüberhang von durchschnittlich etwa 5 Prozent, d.h. auf 100 Mädchen kommen 105 Jungs. In Deutschland jedoch erblicken z.B. heute rund 0,5 Prozent weniger Jungen das Licht der Welt als noch vor 60 Jahren.

Auf den ersten Blick erscheint dieser Rückgang minimal, jedoch gibt diese Tendenz den Wissenschaftlern langfristig einen Anlass zur Sorge. Männer brauchen einen gewissen Vorsprung bzw. Überhang gegenüber der Geburt von Mädchen, da sie statistisch gesehen anfälliger für Unfälle, Krankheiten und Gendefekte sind. So ist es nicht verwunderlich, dass in jeder Altersklasse mehr Männer als Frauen sterben. Daher ist ein gewisser Überschuss an männlichen Geburten wichtig.

Junge Der Trend, dass immer weniger Jungen geboren werden, lässt sich weltweit beobachten. Studien zu diesem Thema zeigen nicht nur, dass weniger Jungen geboren werden, sondern auch dass die Hodenkrebsraten steigen, dass sich bei neugeborenen Jungen genitale Missbildungen häufen und die Spermienzahlen sinken. Die Studien stammen vor allem aus Asien, Amerika und Europa, was Deutschland mit einschließt.

Doch was sind die Ursachen hierfür? Im Visier der Forscher steht die  chemoindustrielle Verschmutzung des Grundwassers, der Gewässer und des Ackerlandes. Dabei vermuten Experten, dass unter anderem Schadstoffe, die bei der industriellen Lebensmittelproduktion entstehen, mit verantwortlich für diesen Trend sind. Die Theorie lautet, dass synthetische Chemikalien auf unterschiedliche Weise Einfluss auf die Befruchtung der menschlichen Eizelle haben. Dadurch wird die Entwicklung männlicher Föten erschwert oder sogar verhindert.

So zählt die Chemikalie Bisphenol A (BPA) nach den neusten Erkenntnissen zu den Schadstoffen, die für den Rückgang von männlichen Geburten mit verantwortlich ist. Zu finden ist sie in vielen Plastikflaschen und bei inneren Beschichtungen von Dosen. Bei Wärme kann sie sich lösen und gelangt über die Flüssigkeit in den Körper. Eine Zeit lang erregte Bisphenol A bereits sehr viel Aufmerksamkeit, weil es in Schnullern und Saugern von Babyflaschen vorkam. Hier versprachen die Hersteller Besserung und seit einiger Zeit liest man auf den entsprechenden Babyprodukten den Hinweis “Bisphenol-A-Free” und ähnliches.

Bisphenol A imitiert im Körper das Verhalten von Östrogenen. Dadurch wird der männliche Entwicklungsprozess der Embryonen gestört. Doch Bisphenol A ist nicht die einzige schädliche Chemikalie, die den Rückgang an Jungengeburten zu verantworten hat. Die Liste entsprechender Stoffe ist weitaus länger, wobei die Aufnahme der verdächtigen Chemikalien ganz zu verhindern nahezu unmöglich ist. Nicht nur Nahrungsmittel sondern auch Wasser und die Luft sind mit Dioxinen, Insektiziden wie DDT und Weichmachern wie Phthalaten belastet, die die Wahrscheinlichkeit der Geburt eines Jungen verringern können. Um das Risiko zu mindern ist es hilfreich auf eine fettarme Ernährung zu achten, denn Fett speichert viele der giftigen Stoffe.

Das man solche Studien zu diesem Thema prinzipiell sehr ungerne veröffentlicht ist eine andere Sache. Einerseits wissen viele Forscher, welche Stoffe in wie fern gefährlich sind. Andererseits bezahlt die Industrie für die Forschung. Das sich hier ein Teufelskreis ergibt ist dabei offensichtlich. Die Leidtragenden sind neben den Eltern mal wieder die Kinder, die es in der Zukunft noch schwerer haben werden.

Der vollständige Artikel zu diesem lässt sich bei MensHealth.de finden und regt in jedem Fall zum Nachdenken an.

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Zigarettenqualm erhöht Hyperaktivitätsrisiko

Das Zigarettenqualm prinzipiell gefährlich und ungesund für Kinder ist, ist mittlerweile bekannt. Der Tabakrauch führt, auch dazu, dass Kinder, die diesem bis zum zehnten Lebensjahr ausgesetzt sind, ein höheres Risiko besitzen Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefifizite zu entwickeln als bei ihren Altersgenossen aus Nichtraucher-Haushalten. Außerdem wiesen solche Kinder häufiger Störungen in der Beziehung mit Gleichaltrigen auf.

zigarettenrauchDie Ergebnisse basieren auf einer Langzeitstudie mit 5991 Kindern durch das Helmholtz-Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Besonders ungünstig wirkte sich der der Zigarettenqualm aus, wenn das Baby kurz vor oder nach der Geburt damit konfrontiert wurde. Das Risiko für Verhaltensauffälligkeiten erhöhte sich hierbei um das Zweifache. Hingegen sank das Risiko Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln, wenn das Kind ausschließlich vor oder nach der Geburt dem Tabakrauch ausgesetzt war. Tabakrauch vor der Geburt erhöhte das Risiko laut Studie um das 1,9-fache, während es nach der Geburt bei 1,3 lag.

Bei der Studie wurde darauf geachtet, dass die soziale Lage der Familien sorgfältig abgeglichen wurden, um so einen Zusammenhang mit prekären Familienverhältnissen aus zu schließen.

Persönlich bin ich immer wieder froh und stolz darauf, dass bei uns nicht geraucht wird, denn die Gesundheit unserer Tochter ist uns sehr wichtig. Aber auch während der Schwangerschaft ist dies sehr wichtig, schließlich sollte man seinem Kind nicht schon vor der Geburt gewisse Chancen nehmen durch eine ungesunde Lebensweise. Die einzelnen Risiken muss sicherlich am Ende jeder für sich selber abwiegen, wobei man aber immer bedenken sollte, dass ein Ungeborenes oder ein Kind sich noch nicht gegen die ungesunde Lebensweise wehren kann und ebenso mit möglichen Konsequenzen leben muss. Aus Liebe und Respekt seinem Kind gegenüber sollte man daher als Eltern oder werdende Eltern nicht nur auf Zigarettenqualm verzichten, sondern auch auf Alkohol, schädliche Medikamente und sonstige Genussmittel verzichten.

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Sodbrennen in der Schwangerschaft

Eine unliebsame Begleiterscheinung in der Schwangerschaft ist Sodbrennen. Dieses tritt meistens mit zunehmender Schwangerschaftsdauer auf. Die Ursache hierfür liegt in den Nebenwirkungen der Schwangerschaftshormone. Prinzipiell sollen die Schwangerschaftshormone die Gebärmutter erschlaffen lassen, damit diese sich das wachsende Kind weiten kann. Dabei erschlaffen jedoch quasi als Nebenwirkung die Speiseröhre, der Magen und der Darm. Zudem nimmt das Kind im Unterleib immer mehr Platz ein. Die Folgen dessen bekommen Schwangere dann als Sodbrennen zu spüren. Der saure Mageninhalt kann nun in die Speisröhre zurück fließen und löst das unangenehme Brennen aus.

Vorbeugend kann man als Schwangere einiges dagegen tun, um die Leiden zu mildern. Zunächst sollte man darauf achten lieber mehrere kleinere Mahlzeiten im Laufe des Tages zu sich zu nehmen und auf üppigere Speisen verzichten. Auch die Auswahl der Lebensmittel spielt eine entscheidende Rolle. So lösen z.B. fettige Speisen, Süßes, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke und Pfefferminze besonders häufig Sodbrennen aus. Lindernd bei Sodbrennen sind dagegen Nahrungsmittel wie z.B. Senf, Senfgurken, Milch in kleinen Schlücken, Kamille- und Fencheltee, roher Kartoffelsaft, Oliven und Artischocken.

Die letzte Mahlzeit nimmt man am besten drei Stunden vor dem Schlafen gehen ein. Zum Schlafen sollte man seinen Oberkörper in eine leicht erhöhte Position bringen. Ferner sollten Schwangere Bücken und heftiges Pressen vermeiden, da dies ebenfalls einen Rückfluss auslösen kann.

Wenn all dies nichts hilft, sollte man Rücksprache mit seinem Arzt halten. Dieser kann dann gegebenenfalls einen Säurebinder speziell für Schwangere verschreiben.

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In der Schwangerschaft viel Gemüse essen

Die Tatsache, dass Gemüse in vielerlei Hinsicht gesund ist, ist allgemein bekannt. Viel Gemüse wirkt sich auch positiv auf das Ungeborene aus. Schwedische Forscher fanden jetzt heraus, dass Schwangere, die viel Gemüse essen, ihrem Ungeborenen möglicherweise ein Schutzschild gegen Diabetes-Typ-1 mitgeben.

Für die Studie wurden 6000 Fünfjährige untersucht. Davon waren drei Prozent bereits an Diabetes erkrankt oder zeigten Risikofaktoren. Das Risiko für Diabetes verdoppelte sich bei den Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft kaum Gemüse gegessen hatten. Hingegen zeigten die Kinder, deren Mütter täglich ausreichend Gemüse verzehrten, das geringste Risiko an Diabetes zu erkranken.

Persönlich ist es also für mich ein Vorteil, dass ich eh Vegetarier bin. Prinzipiell habe ich für mich sowieso festgestellt, dass ich Gemüse in der Schwangerschaft am besten vertrage. Und heutzutage muss Gemüse nicht mehr langweilig sein. Mit den richtigen Rezepten lassen sich immer wieder neue interessante Gerichte kreieren. Angesichts solcher Studien, werde ich dem Gemüse weiterhin treu bleiben. Und wie gesagt: richtig zubereitet schmeckt es der ganzen Familie!

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Eltern & Familie, Gesundheit & Ernährung

Stillen, Fisch und alte Möbel schützen vor Allergien

Das Stillen eine positive Wirkung auf Babys hat ist mittlerweile bekannt. So schützt das Stillen Kinder vor Allergien, wenn die Mütter mindestens vier bis sechs Monate lang ausschließlich stillen. Die Muttermilch hat somit einen positiven Einfluss auf das Kind und bei kurzfristigen Stillproblemen gibt es ebenfalls Rat: das Ausleihen einer Milchpumpe, Hilfsmittel wie Brusthütchen, spezielle Kompressen und Brustwarzensalben.

Die Mütter ihrerseits müssen dabei aber auch auf ihre Ernährung achten. So ist eine ausgewogene und nährstoffdeckende Ernährung wichtig. Falls die Nährstoffzufuhr aber nicht ausreicht, empfiehlt es zusätzliche Vitamine wie Folsäure und Mineralstoffe wie Jod einzunehmen. Die zusätzlichen Vitamine helfen auch der Mutter, damit diese sich nicht zu schnell “ausgelaugt” fühlt.

Mittlerweile weiß man ferner, dass das kindliche Allergierisiko gesenkt werden kann, wenn man während der Schwangerschaft und in der Stillzeit häufig Fisch isst.

Weiterhin sollten werdende Eltern den Kauf neuer Möbel und das Renovieren auf später aufschieben. Neue Möbel können flüchtige, organische Verbindungen, wie z.B. Formaldehyd freisetzen. Durch Maler- und Renovierungsarbeiten können ebenfalls freigesetzte Schadstoffe das Risiko für allergische Erkrankungen erhöhen. Dies betrifft insbesondere Asthma.

Da viele Eltern aber vor der Geburt bereits das Kinderzimmer für die Ankunft des Nachwuchses vorbereiten wollen, ist gerade das mit den Renovierungsarbeiten und den neuen Möbeln problematisch. Doch dies kann man bereits im Voraus gut planen. Die neuen Babymöbel sollten sowieso rechtzeitig aufgebaut werden, damit sie vor der Geburt ausreichend “ausgelüftet” werden. Der rechtzeitige Aufbau hat aber auch den Vorteil, dass man nicht in Panik verfällt, wenn das Kind früher als geplant kommt. Wenn die Möbel rechtzeitig aufgebaut sind, kann man sich anschließend voll und ganz dem neuen Erdbewohner widmen.

Außerdem ermöglichen solche Vorbereitungen sich auf die neue Situation einzustellen und seiner Vorfreude Ausdruck zu verleihen. Prinzipiell sind dies Arbeiten, die der zukünftige Vater übernehmen kann, damit die Mutter sich nicht überanstrengt und die Dämpfe einatmen muss. Schließlich ist auch das ungeborene Kind – trotz des Schutzes im Mutterleib – sehr anfällig.

Ganz ohne neue Möbel geht es vor der Geburt leider nicht. Alternativ kann man auf Second-Hand-Ware zurückgreifen. Doch viele Eltern wollen das nicht. Mit anderen Anschaffungen hingegen kann man sicherlich bis nach der Geburt warten.

Persönlich hatten wir vor der Geburt unserer Tochter alles ca. vier Wochen vorher aufgebaut. Dadurch konnten – wie bereits erwähnt – die Möbel auslüften, wir brauchten uns “nur noch” Sorgen um die Geburt machen und es spiegelte unsere Vorfreude wieder.

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Gesunde Zähne wichtig in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft verändert den ganzen Körper. Dazu zählen auch die Zähne und das Zahnfleisch. Durch die Schwangerschaft werden die Schleimhäute im ganzen Körper stärker durchblutet, wodurch es zu einer Auflockerung des Gewebes kommt. Dadurch kann Parodontitis ausgelöst werden und bestehende Erkrankungen können verstärkt werden. Ein erstes Anzeichen hierfür ist Zahnfleischbluten.

Eine unbehandelte Parodontitis hat jedoch nicht nur einen Zahnverlust zur Folge. Chronische bakterielle Entzündungen stehen in engen Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko einer Frühgeburt sowie untergewichtigen Neugeborenen.

In der Schwangerschaft produziert der Körper vermehrt Speichel. Dieser ist besonders sauer und greift den Zahnschmelz an, wodurch Kariesbakterien leichter in den Zahn eindringen können. Eine gründliche Mundhygiene sowie der Verzicht auf zu viele süße und saure Lebensmittel sind daher unabdingbar, um die Zähne zu schützen.

Auch Übelkeit und Erbrechen schaden den Zähnen. In solchen Fällen hilft es zunächst den Mund mit eine fluoridhaltigen Mundspüllösung oder klarem Wasser auszuspülen. Das Zähneputzen sollte jedoch innerhalb von einer halben Stunde nachgeholt werden, um die Zähne nicht weiteren unnötigen Belastungen auszusetzen.

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Allgemein

Faux Pas der Barmer

Gerade war ich im Begriff mich über die aktuellen Geschehnisse des Tages zu informieren. Dabei stieß ich auf einen Artikel bei Spiegel Online mit der Überschrift “Barmer lieferte Formblatt zum Rauswurf Schwangerer“. Das macht einen sprachlos. Davon Betroffen waren nicht nur Schwangere sondern auch Schwerbehinderte.

Diese Vorgehensweise der Barmer Krankenkasse ist einfach traurig. Es stellt eine Diskreditierung von Schwangeren und Schwerbehinderten dar. In wie fern hat man sich darüber Gedanken gemacht? Vermutlich gar nicht. Wenn Frauen Angst haben müssen gekündigt zu werden, weil sie schwanger sind – wo soll dann zukünftig der Nachwuchs her kommen? Und was wäre selbst die Barmer ohne Nachwuchs und neue Kunden? Vermutlich das, was besser für die Barmer wäre: nicht mehr existent.

Es ist für Eltern und vor allem Frauen schon oftmals schwer genug ein Kind groß zu ziehen. Wenn man dafür jetzt auch noch während der Schwangerschaft um seinen Job bangen muss, dann sollten Frauen sich zukünftig weigern Kinder in die Welt zu setzen. Bleibt nur zu hoffen, dass man Schwangere und Schwerbehinderte weiterhin respektiert und als Arbeitgeber solche Offerten als niveaulos einstuft. Ein wenig Menschenverstand sollte man doch jedem zutrauen dürfen…

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Ernährung in der Schwangerschaft

Damals hieß es: in der Schwangerschaft muss man für 2 Essen. Diese Weisheit ist mittlerweile überholt, dennoch bekommt vermutlich jede Schwangere diesen Spruch noch immer zu hören. Dabei ist auch in der Schwangerschaft entscheidend, was man isst und nicht wie viel.

Zunächst einmal soll die Frage geklärt werden, warum man in der Schwangerschaft nicht zu zweit essen sollte. Dass diese Weisheit nicht mehr aktuell ist, wusste ich während meiner Schwangerschaft auch. Jedoch war mir nie klar, wieso das eigentlich so schädlich sein kann für das Baby. Das meine Figur darunter leiden würde, war mir schon bewusst. Die Erklärung lieferte mir jetzt das Apothekenmagazin “Baby und Familie”:

Ein ständiger Nahrungsüberfluss kann dem Baby sogar schaden, denn dadurch werden seine Hormon-Messfühler im Gehirn falsch geeicht. Sie schütten hohe Mengen an Insulin aus und nehmen den Überfluss als normal an. “Diese kleinen Nimmersatts entwickeln mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst Übergewicht”, erklärt Professor Dr. Berthold Koletzko (…). Damit trügen die Kinder auch schon das Risiko für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfette, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in sich.

Doch worauf sollte man in der Schwangerschaft bei der Ernährung achten? Das Wichtigste vorneweg: Absolute Tabus in der Schwangerschaft sind Rauchen, Alkohol in jeglicher Form und Diäten. Auch vom Verzehr von rohem Fisch ist abzuraten, da dieser Krankheitserreger enthalten könnte, die dem heranwachsenden Baby schaden. Gegen ca. 2 Tassen Kaffee am Tag ist in der Schwangerschaft auch nichts einzuwenden, ich habe jedoch ganz darauf verzichtet. Koffein ist schließlich eine Art “Droge” und unserer Tochter zu liebe habe ich die Finger davon gelassen.

Die Schwangerschaft selbst unterteilt sich in so genannte Trimester. Im ersten Trimester entwickeln sich bereits alle wichtigen Organe (Quelle). Daher ist es wichtig ausreichend Folsäure zu sich zu nehmen um dem Neural-Rohr-Defekt (offener Rücken) vorzubeugen (Quelle). Auch die Vitamine B6 und B12 sind von Bedeutung für die Zellteilung und sollten daher nicht auf dem Speisplan fehlen.

Im zweiten Trimester werden vor allem Mineralstoffe benötigt wie Kalzium, Eisen und Zink. Auch Eiweiße als Vorbereitung auf die letzte Phase der Schwangerschaft sind notwendig. In dieser Zeit legt man ca. 6 kg an Gewicht zu. Dies ist auch gut so, da der Körper Reserven für die Geburt und die Stillzeit anlegt (Quelle).

Im dritten und letzen Trimester sind vor allem essentielle Fettsäuren, Eiweiße, Mineralstoffe und Vitamine wichtig. Es heißt also viele gesunde Sachen zu essen (Quelle). Das heranwachsende Baby hat zunehmend einen größeren Bedarf und nutzt auch die Reserven der Mutter um sich zu versorgen.

Auch viel Trinken ist wichtig. Hierbei empfiehlt sich am Besten stilles Wasser oder Tee. Wasser mit Kohlensäure kann unter Umständen Sodbrennen verstärken – so ging es jedenfalls mir in der Schwangerschaft. Viel trinken wirkt auch weitestgehend gegen Verstopfungen vor. Bei Sodbrennen hilft es dann auch kleinere Portionen zu essen.

Mit Übelkeit hatte ich in der Schwangerschaft Gott sei Dank nicht zu kämpfen. Da soll es aber helfen, wenn man den Morgen ruhig angehen lässt und neben seinem Bett etwas zu knabbern stehen hat sowie zu trinken. Nach dem Übergeben sind wohl salzige Sachen ratsam.

Bei Gelegenheit werde ich einmal eine Liste zusammenstellen, wozu die einzelnen Nährstoffe, Vitamine und Co. wichtig sind inklusive Nahrungsmitteln, die diese enthalten.

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