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	<title>Joombee &#187; Sicherung</title>
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	<description>Von Mutter und Vater für alle Eltern und ihre Kinder!</description>
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		<title>Wie gestalte ich die Wohnung wirklich kindersicher?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 14:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Kinder anfangen zu krabbeln und anschlie&#223;end zu laufen, beginnt f&#252;r die Kleinen die gro&#223;e Entdeckungstour durch die Wohnung. Dabei wird alles untersucht, angefasst und in den Mund gesteckt, was ihnen zwischen die Fingerchen kommt. Unf&#228;lle sind oftmals vorprogrammiert. Es hei&#223;t nicht umsonst, dass die meisten Unf&#228;lle im Haushalt erfolgen. Das Problem an diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Kinder anfangen zu krabbeln und anschlie&#223;end zu laufen, beginnt f&#252;r die Kleinen die gro&#223;e Entdeckungstour durch die Wohnung. Dabei wird alles untersucht, angefasst und in den Mund gesteckt, was ihnen zwischen die Fingerchen kommt. Unf&#228;lle sind oftmals vorprogrammiert. Es hei&#223;t nicht umsonst, dass die meisten Unf&#228;lle im Haushalt erfolgen.</p>
<p>Das Problem an diesen Entdeckungstouren ist, dass Kinder noch keinen Blick f&#252;r Gefahren besitzen. Man spricht daher auch von einem eingeschr&#228;nkten Gesichtsfeld. Bei der Sicherung der Wohnung gibt es viel zu beachten und die eine oder andere Gefahrenquelle wird schnell mal &#252;bersehen. Dies kann jedem passieren, denn schlie&#223;lich haben Eltern eine andere Sichtweise auf die Wohnung von oben als Kinder von unten. Es gibt den Tipp, dass man als Eltern auf allen Vieren m&#246;gliche Gefahren in der Wohnung auffinden sollte. Leider &#252;bersieht man dennoch so einiges vor allem weil Eltern oftmals doch recht rational an die ganze Sache herangehen.</p>
<p><strong>Doch worauf sollte man nun alles achten?</strong> Nachfolgend sind so umfasst wie m&#246;glich alle m&#246;glichen Sicherungsma&#223;nahmen aufgelistet.</p>
<p><strong>Steckdosensicherung:</strong> Steckdosen wirken erstaunlich anziehend auf kleine Kinder. Zur Sicherung der Steckdosen gibt es zwei M&#246;glichkeiten. Die erste besteht darin, dass man eine Abdeckung raufsetzt so dass sie gar nicht mehr zug&#228;nglich ist. Dies ist sinnvoll, wenn es sich um kaum oder gar nicht genutzte Steckdosen handelt. Die zweite Option ist eine so genannte entriegelbare Steckdose. Diese wird in die Steckdose eingeklebt. Der Stecker wird in der Regel mit Hilfe einer geschickten halben Umdrehung eingesteckt.</p>
<p><strong>Ecken-/Kantenschutz:</strong> Diese dienen zur Absicherung von scharfen Ecken und Kanten und werden einfach aufgeklebt. Es gibt sie in unterschiedlichen Gr&#246;&#223;en und Formen. Sie sind vor allem im Laufalter sinnvoll, da Kinder schnell mal auf dem Po fallen. Wenn sie dann nach hinten plumpsen, m&#246;chte man schlie&#223;lich nicht, dass sie sich den Kopf aufschlagen.</p>
<p><strong>T&#252;r- und Fensterstopper:</strong> T&#252;r- und Fensterstopper sind nicht nur bei Windzug sinnvoll. Kinder spielen auch gerne mal an der T&#252;r herum nach dem Prinzip: auf und zu. Die Stopper verhindern, dass die kleinen Fingerchen eingeklemmt werden, wenn die T&#252;r oder ein Fenster doch mal zu schnell zu fallen.</p>
<p><strong>T&#252;r- und Treppenschutzgitter:</strong> Bestimmte R&#228;um k&#246;nnen so f&#252;r Kinder unzug&#228;nglich gemacht werden. Treppenschutzgitter verhindern, dass Kinder alleine versuchen die Treppe hoch oder runter zu krabbeln und dabei unter Umst&#228;nden st&#252;rzen. Je nach Bedarf gibt es solche Gitter zum Verschrauben oder zum Klemmen in den T&#252;rrahmen.</p>
<p><strong>Sicherheitsgitter:</strong> Diese Gitter sind breiter, flexibel und k&#246;nnen erweitert werden. Sie dienen zur Absicherung gr&#246;&#223;erer Bereiche. Auch hier ist eine Verschraubung oder ein Klemmen m&#246;glich.</p>
<p><strong>Schrank- und Schubladensicherung:</strong> Diese Schutzma&#223;nahme wird in oder auch an Schr&#228;nken eingebaut und verhindert, dass Kinder die Schr&#228;nke vollst&#228;ndig &#246;ffnen k&#246;nnen. Vor allem bei gef&#228;hrlichen Gegenst&#228;nden und Fl&#252;ssigkeiten im Haushalt, wie Putzmittel oder alkoholische Getr&#228;nke, ist diese Sicherung wirklich Pflicht. Aber auch Porzellan und andere Glaswaren k&#246;nnen so vor kleinen Kinderh&#228;nden gesch&#252;tzt werden, denn die Gefahr besteht am Ende meistens an den einzelnen Scherben und Splittern wenn etwas zerbricht.</p>
<p><strong>Schrankschloss:</strong> Alternativ zu Sicherheitsriegeln bieten sich Schrankschl&#246;sser an um 2 Schrankt&#252;ren zu verschlie&#223;en.</p>
<p><strong>Verschlussstreifen:</strong> Diese Streifen sind f&#252;r WCs, Schr&#228;nke, Schubladen und Elektroger&#228;te gedacht. Sie werden entsprechend eingeklebt und Klettmaterial sorgt f&#252;r ein kindersicheres Verschlie&#223;en der genannten Dinge.</p>
<p><strong>Herdschutzgitter:</strong> Wenn es in der K&#252;che wieder einmal lecker duftet, sind die Kinder kaum fernzuhalten. Ein Herdschutzgitter verhindert, dass T&#246;pfe und Pfannen vom Herd gezogen werden k&#246;nnen und dass das Kind auf die hei&#223;e Herdplatte fassen kann. So lassen sich Verbrennungen durch das Anfassen oder durch kochendes Wasser verhindern, die vor allem bei Kindern schnell lebensbedrohlich werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Herdknopf-Abdeckung:</strong> Heutzutage gibt es bereits Herde mit versenkbaren und versperrbaren Kn&#246;pfen oder solche mit Touch-Funktion. Doch nicht alle Herde bieten diese Funktionen. Da auch Kn&#246;pfe sehr anziehend auf Kinder wirken, kann es unter Umst&#228;nden passieren, dass die Kinder die Kn&#246;pfe andrehen und irgendetwas in der K&#252;che verbrennt. Die Herdknopf-Abdeckung verhindert, dass Kinder an den Kn&#246;pfen rumspielen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Backofent&#252;r-Hitzeschutz:</strong> Manche Backofent&#252;ren werden sehr hei&#223; und sind somit eine potentielle Gefahr f&#252;r schwerwiegende Verbrennungen. Backofent&#252;r-Hitzeschutz werden an die T&#252;ren geklebt oder geschraubt und verhindern den direkten Kontakt mit der Backofent&#252;r.</p>
<p><strong>Backofent&#252;r-Sicherung:</strong> Diese verhindern, dass Kinder einfach die Backofent&#252;r &#246;ffnen k&#246;nnen. Schlie&#223;lich ist vor allem der pl&#246;tzlich austretende hei&#223;e Dampf gef&#228;hrlich und kann ebenso zu Verbrennungen f&#252;hren.</p>
<p><strong>Balkonschutz-Netz: </strong>Diese verhindern z.B. dass die Kinder Sachen hinunter schmei&#223;en k&#246;nnen. Sie eignen sich ebenso zur Absicherung von Treppen.</p>
<p><strong>Bettgitter:</strong> Eignet sich am Besten f&#252;r &#228;ltere Kinder und wenn das Gitterbettchen weichen muss. Es verhindert ebenso das Rausfallen und beugt somit schlimmeren Verletzungen vor.</p>
<p><strong>Glasschutzfolie:</strong> Ist bei zerbrochenen T&#252;ren oder Scheiben sinnvoll. Die Folie ist selbstklebend und transparent. Prinzipiell sollten kaputte T&#252;ren und Scheiben jedoch in einem Haushalt mit Kindern schnellstm&#246;glichst ausgewechselt werden.</p>
<p><strong>Blumenerde-Schutz:</strong> Auch Blument&#246;pfe und Erde sind sehr beliebt bei Kindern. Der Schutz wird um die Pflanze gespannt und verhindert, dass Kinder mit der Blumenerde spielen oder gar in den Mund stecken. Vor allem bei dem Einsatz von Pflanzend&#252;nger besteht durch die Einnahme der Blumenerde Lebensgefahr.</p>
<p>Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Gefahrenquellen im Haushalt, welche Eltern versuchen sollten zu beseitigen und zu vermeiden. Lose Kabel sind nicht nur eine Trittfalle sondern k&#246;nnen unbeaufsichtigt dazu f&#252;hren, dass Kinder sich aus Versehen selbst strangulieren. Besonders gef&#228;hrlich sind Kabel dann, wenn Ger&#228;te daran h&#228;ngen. So kann ein Wasserkocher, der gerade in Benutzung ist, durch das hei&#223;e Wasser zu schwersten Verbrennungen f&#252;hren. Oder ein Ger&#228;t kann auf den Kopf des Kindes fallen und zu gef&#228;hrlichen Sch&#228;delverletzungen f&#252;hren. Prinzipiell sollten schwere Gegenst&#228;nde nie so stehen, dass Kinder diese runter rei&#223;en k&#246;nnen. Auch beim Toben und wenn ein Kind mal gegen ein Regal l&#228;uft, sollte dabei nicht gleich die ganze Dekoration runterfallen k&#246;nnen.</p>
<p>Tischdecken bergen ebenfalls die Gefahr, dass Kinder alles runter rei&#223;en. Daher sollte weitestgehend auf diese Deko verzichtet werden. Dass gilt auch f&#252;r Kerzen oder gar Halogenleuchten. Offenes und flackerndes Licht &#252;bt eine gro&#223;e Faszination aus. Schnell sind Verbrennungen die Folge der Neugier.</p>
<p>Am Esstisch sollten Kinder ebenso wenig allein gelassen werden. Nicht nur das die Gefahr besteht, dass das Kind aus dem Hochstuhl krabbelt. Hierbei hilft es, das Fu&#223;brett kurzerhand zu entfernen und die Abst&#252;tzm&#246;glichkeit damit zu minimieren. Wenn hei&#223;e T&#246;pfe auf dem Topf stehen und das Kind diese erreicht, besteht erneut die Gefahr von Verbrennungen. Das unbeaufsichtigte Essen kann ferner dazu f&#252;hren, dass das Kind sich verschluckt und im schhlimmsten Fall erstickt, wenn die Eltern nicht in der N&#228;he sind.</p>
<p>Sobald die Kinder laufen, klettern sie nach kurzer Zeit auch gerne auf die M&#246;bel hinauf. Besondere Gefahr geht dabei von Regalen aus. Diese sollten daher am Besten fest mit der Wand &#252;ber einen Winkel oder spezielle Vorrichtungen verschraubt sein. Diese gibt es in jedem Baumarkt. Prinzipiell sollte man keine Sachen wie Spielzeuge und S&#252;&#223;igkeiten so platzieren, dass sie zwar sichtbar sind aber nicht erreichbar. Denn dies verf&#252;hrt besonders zum Klettern an Regalen. Der Inhalt eines voll beladenen Regals kann ein Kind unter sich erdr&#252;cken.</p>
<p>Damit Kinder nicht unn&#246;tig hinfallen, sollten auch keine oder zumindest nicht allzu viele Sachen auf dem Boden rumliegen. Im Spiel wird schnell gestolpert und das Weinen ist anschlie&#223;end gro&#223; insbesondere, wenn das Kind auf den Kopf f&#228;llt. Vorsicht ist insbesondere im Badezimmer bei Badezimmerteppichen geboten. Auf Fliesen k&#246;nnen diese besonders rutschig sein. Ein Aufprall auf Fliesen ist besonders schmerzhaft, da diese in keiner Weise federn sowie Laminat oder Teppich.</p>
<p>Zum Thema Badezimmer ist noch zu erw&#228;hnen, dass Kinder niemals unbeaufsichtigt baden sollten. Hier droht sonst die Gefahr des Ertrinkens. Nicht immer schaffen die Kinder es sich rechtzeitig wieder aufzurichten. Selbst bei rechtzeitiger Rettung muss mit dauerhaften Sch&#228;den gerechnet werden.</p>
<p>Das Medikamente in einem kinderunzug&#228;nglichen Medizinschrank auf zu bewahren sind, sollte mittlerweile selbstverst&#228;ndlich sein. Auch K&#246;rperpflegeprodukte sollten nicht in Kinderh&#228;nde gelangen. Ferner sind elektrische Ger&#228;te im Badezimmer eine Gefahrenquelle. So sollten elektrische Ger&#228;te auch niemals in der N&#228;he von Badewanne oder Waschbecken befinden.</p>
<p>In Raucherhaushalten sollten Aschenbecher regelm&#228;&#223;ig entleert werden, da Kinder wie bereits gerne alles in den Mund nehmen. Selbstverst&#228;ndlich sollten Zigaretten und Feuerzeuge sowie Streichh&#246;lzer nicht in Kinderh&#228;nde gelangen. Nicht nur die Asche und das Rauchen, sondern auch passives Rauchen ist ungesund und man sollte Kindern diese Zumutung so weit es geht ersparen.</p>
<p>Auch Schl&#252;ssel k&#246;nnen schnell untersch&#228;tzt werden. Es ist schon oft genug vorgekommen, dass Kinder sich eingesperrt haben und den Schl&#252;ssel z.B. im Klo entsorgt haben. Den Stress und die Kosten f&#252;r die &#214;ffnung einer verschlossenen T&#252;r kann man sich leicht ersparen.</p>
<p>Am Ende bleibt die Frage: <strong>Wie viel Sicherheit ist im Haushalt n&#246;tig?</strong> Ab einem bestimmten Punkt m&#252;ssen Kinder lernen Gefahren selbst einzusch&#228;tzen. Dies h&#228;ngt jedoch vom individuellen Entwicklungsstand des Kindes ab. Viele Unf&#228;lle k&#246;nnen sicherlich auch verhindert werden, indem man Spielsachen und andere ungef&#228;hrliche Sachen wie leere T&#246;pfe, Plastiksch&#252;sseln so platziert, dass Kinder sie erreichen k&#246;nnen und sich damit besch&#228;ftigen k&#246;nnen. Am Ende denke ich aber, das die beste Sicherheitsma&#223;nahme immer noch ein wachsames Auge der Eltern ist. Ein Restrisiko besteht trotz aller Sicherungen jedoch immer, daher ist blindes Vertrauen in die Sicherheitsma&#223;nahmen nicht angebracht.</p>
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