Kinderaugen schützen
Es ist Sommerzeit und die Sonne strahlt draußen. Wenn man mit den Kleinen rausgeht, ist man stets um den Schutz ihrer Haut bedacht. Durch eine Pressemeldung vom Deutschen Ring wurde ich jetzt darauf aufmerksam, dass auch die empfindlichen Kinderaugen einen zusätzlichen Schutz benötigen. Sicherlich haben wir versucht zu vermeiden, dass unsere Tochter direkt ins Sonnenlicht schaut. Doch wie gefährlich das Sonnenlicht für kleine Kinder sein kann – darüber haben wir uns bisher kaum Gedanken gemacht.
So es kann durch UV-B-Strahlung zu dauerhaften Schäden an der Linse und der Netzhaut kommen. Dies führt dann zu Sehbeeinträchtigungen, die sich Jahre später bemerkbar machen können. Die so gennannten Spätfolgen umfassen dabei z.B. Linsentrübung (Grauer Star) oder Schäden der Netzhaut (Makuladedegeneration).
Um den direkten Kontakt der Augen mit der Sonne zu vermeiden, sollten die Kinder Sonnenhüte oder Käppis tragen, die das Gesicht gut abdecken. Wenn die Kinder groß genug sind, dann sind ebenfalls Sonnenbrillen angebracht. Doch hier scheint es bei vielen Modellen erhebliche Mängel zu geben. So bieten laut dem Deutschen Ring 60% der Sonnenbrillen für Kinder keinen ausreichenden Schutz. Beim Kauf solle man daher auf das CE-Siegel achten sowie auf einen Rundumschutz der Sonnenbrille. Außerdem sind Sonnenbrillen aus Plastik zu bevorzugen, da Glas schneller zu Bruch geht. Für einen ausreichenden Schutz sollten Kinder vormittags bis 11.00 Uhr draußen spielen und dann erst wieder ab 16.00 Uhr an heißen, sonnigen Sommertagen.
Zukünftig werden wir jetzt auch verstärkt auf die Augen unserer Kleinen achten. Zwar hat sie regelmäßig ihren Sonnenhut auf und auch an einem Sonnenschirm mangelt es nicht, aber die Bedeutung war uns bisher nicht ganz so klar, außer das sie eben nicht geblendet werden sollte von der Sonne. Und eine gesunde Haut alleine nützt auch nichts, wenn die Augen dauerhafte Schäden haben sollten.
0 KommentareReiseapotheke fürs Kind
Sommerzeit ist auch Reisezeit. Damit die ganze Familie einen erholsamen und schönen Urlaub genießen kann, sollte man vorher an einiges denken. Dies betrifft auch die Reiseapotheke v. a. wenn man mit Babys und Kindern reist. Bei Flugreisen sollte man nach Möglichkeit immer eine Notration mit im Handgepäck führen v.a. weil Gepäck auch schon mal verloren gehen kann.
Prinzipiell eingepackt werden sollten auf jeden Fall das gelbe Untersuchungsheft (Vorsorgeheft) sowie der Impfausweis. Ferner zählen hierzu Medikamente, die das Kind regelmäßig einnimmt wie z. B. die die Vitamin D/Fluorid-Tabletten oder auch Medikamente bei bekannten Allergien.
Weiterhin gehört in die Reiseapotheke:
- Fieberthermometer sowie bei auftretendem Fieber oder sonstigen Schmerzen entsprechend altersgerechte Präparate. Bei Reisen in warme Länder sollte bedacht werden, dass Zäpfchen bei Hitze schnell wegschmelzen und daher anschließend nicht mehr zu gebrauchen sind. In solchen Fällen eignet sich dann Fiebersaft.
- Bei Verletzungen Verbandmaterial, Pflaster, Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel sowie Wundschutzcreme und Wundheilsalbe. Ebenfalls kann bei bestimmten Verletzungen ein Kühlkissen hilfreich sein, was gegebenenfalls auch als Wärmekissen dienen kann. Bei Verletzungen wie Prellungen sind ferner kühlende Salben ratsam.
- Im Sommer und bei Reisen in den Süden ist Sonnencreme/-lotion für Kinder bzw. Babys besonders wichtig. Es sollte hierbei auf einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor sowie auf Wasserfestigkeit geachtet werden.
- Für den Fall, dass es doch zu einem Sonnenbrand gekommen sein sollte, helfen kühlende Cremes und Lotion ohne Fett- oder Ölanteile. Auch kühlende Umschläge aus schwarzem Tee, Wasser oder Buttermilch schaffen Abhilfe. Bei schweren Fällen die mit Symptomen wie Schüttelfrost und Erbrechen einhergehen muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
- Schutz gegen Insekten wie Mückenschutz und gegen Insektenstiche helfen kühlendes Antihistamin-Gel, kaltes Wasser oder auch der altbewährte Trick eine Zwiebelscheibe auf die betroffene Stelle zu legen. Bei Stichen im Mund- und Rachenraum sollte in Arzt kontaktiert werden und die betroffene Stelle vorrübergehend mit einem Eiswürfel gekühlt werden.
- Mittel gegen Erbrechen und Durchfall wie Elektrolytlösungen um den Salz- und Mineralstoffverlust auszugleichen.
- Bei Verstopfungen hilft es, wenn die Flüssigkeitsmenge erhöht wird. Ansonsten schafft Milchzucker Abhilfe, wobei man hierbei auf die richtige Dosierung achten sollte, da es sonst zu Blähungen kommen kann und sich schädlich auf die Zähne auswirken kann. Auch abführende Zäpfchen helfen, wobei dies vorher mit dem Kinderarzt abgesprochen werden sollte.
- Sicherheitshalber sollte auch ein Mittel gegen Blähungen mit in die Reiseapotheke.
- Bei verschiedenen Problemen können auch bestimmte Tees Abhilfe schaffen. Bei Magen-Darm-Problemen hilft z.B. Kamillentee oder Anis-Fenchel-Kümmel-Tee. Für Nervosität und Schlafstörungen empfiehlt sich ein Beruhigungstee.
- Kinder erkälten sich manchmal fixer als man denkt â auch im Sommer! Daher sollten abschwellende, altersgerechte Nasentropfen stets zur Grundausstattung der Reiseapotheke gehören.
- Bei besonders hartnäckigem Husten ist Hustensaft hilfreich. Dieser sollte aber nur in Rücksprache mit dem Arzt verabreicht werden.
- Für Babys empfiehlt sich ferner die Mitnahme von Zahnungshilfen wie Beißringe oder entsprechende Medikamente.
Diese Liste enthält letztendlich nur Anhaltspunkte. Im Zweifelsfall sollte stets ein Arzt kontaktiert werden um die Gesundheit der Kinder zu gewährleisten. Man sollte dabei auch stets bedenken, dass Kinder ihr Immunsystem noch ausbilden und jedes Kind unterschiedlich reagiert auf eine Krankheit und Schmerzen.
Ansonsten bleibt nur noch einen gelungen Urlaub zu wünschen und das alle Familienmitglieder ohne große, besondere Vorkommnisse wieder zu Hause eintreffen.
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