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	<title>Joombee &#187; soziale Kompetenzen</title>
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	<description>Von Mutter und Vater für alle Eltern und ihre Kinder!</description>
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		<title>Singen f&#246;rdert die Entwicklung</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 09:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Musik f&#246;rdert die Entwicklung von Babies und Kindern. Schon vor der Geburt genie&#223;en Kinder im Mutterleib manche musikalischen Kl&#228;nge. K&#252;rzlich fanden <a href="http://www.presseportal.de/pm/54201/1760880/wort_und_bild_baby_und_familie">Forscher der Universit&#228;ten Bielefeld und M&#252;nster</a> heraus, dass insbesondere die Sprachf&#228;higkeit, das Sozialverhalten und die Aggressionsbew&#228;ltigung bei Kindern wesentlich besser ausgebildet sind, wenn sie sich regelm&#228;&#223;ig mit Singen besch&#228;ftigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-1597" title="Musik" src="http://joombee.com/wp-content/uploads/2011/02/Musik-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" />Musik f&#246;rdert die Entwicklung von Babies und Kindern. Schon vor der Geburt genie&#223;en Kinder im Mutterleib manche musikalischen Kl&#228;nge. K&#252;rzlich fanden <a href="http://www.presseportal.de/pm/54201/1760880/wort_und_bild_baby_und_familie">Forscher der Universit&#228;ten Bielefeld und M&#252;nster</a> heraus, dass insbesondere die Sprachf&#228;higkeit, das Sozialverhalten und die Aggressionsbew&#228;ltigung bei Kindern wesentlich besser ausgebildet sind, wenn sie sich regelm&#228;&#223;ig mit Singen besch&#228;ftigen. <span id="more-1585"></span></p>
<p>Laut der Studie wurden von 500 Kindergartenkindern bis zu 88 Prozent der M&#228;dchen und Jungen, die verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig viel sangen, als regelschulf&#228;hig beurteilt. Bei den weniger singenden Kindern traf dies hingegen nur auf 44 Prozent zu. Die k&#246;rperlichen, geistigen und sozialen F&#228;higkeiten von Kindern werden durch das Singen unterst&#252;tzt.</p>
<p>Weil das Singen die Sprachf&#228;higkeit von Kindern unterst&#252;tzt, habe ich unseren Kindern schon fr&#252;hzeitig vorgesungen. Au&#223;erdem hilft Gesang beim Beruhigen der Kleinen, wie die meisten M&#252;tter sicherlich aus eigener Erfahrung wissen. Selbst wenn ich pers&#246;nlich nicht das gr&#246;&#223;te Gesangstalent bin, so tue ich es dennoch den Kindern zu liebe. Einerseits bewundern die Kinder daf&#252;r die Eltern, andererseits zeigen wir ihnen indirekt auch, dass man nicht in allen Dingen wirklich gut sein muss, aber dennoch Spass an Sachen haben kann. Insbesondere unsere Tochter tr&#228;llert manchmal den ganzen Tag vor sich her und singt die Lieder aus ihrer Kindergartengruppe laut vor. Selbst im Februar kommen Weihnachtslieder nicht zu kurz. Doch das st&#246;rt nicht, schlie&#223;lich &#252;bt sie damit ihre Stimme und Sprache.</p>
<p>F&#252;r unsere Kinder haben wir bereits einfache Instrumente angeschafft. Darunter finden sich nat&#252;rlich f&#252;r die kleinen Zwerge kein Klavier, sondern eher handliche Instrumente, wie eine kleine Fl&#246;te, ein Xylophon, diverse Maracas und Gl&#246;ckchenrasseln oder eine Ukulele. Solche Instrumente kann man bei jedem Gesang immer zus&#228;tzlich einsetzen und sie bauen zus&#228;tzlich Energie bei so manchem kleinen Wildfang ab.</p>
<p>In der Regel k&#246;nnen Musik und Gesang eine herausfordernde Situation entspannen. F&#252;r Kinder bieten sich dabei auch Spiellieder an. Diese regen nicht nur ihre Fantasie an, sondern bieten je nach Lied in einem gewissen Ma&#223; p&#228;dagogisch einen Mehrwert. Durch die Liedtexte werden die Kinder mit Geschichten und Lehren konfrontiert, die sich als grundlegender Bestandteil ihres Wissens f&#252;r ihr gesamtes Leben einpr&#228;gen k&#246;nnen.</p>
<p>Seitdem wir Kinder haben, kennen wir als Erwachsene auch schon so viele Kinderlieder, aber dennoch haben die Kinder ihre individuellen Pr&#228;ferenzen bei dem, was sie wirklich von uns h&#246;ren und vorgesungen haben wollen. Falls Eltern wirklich keine Kinderlieder kennen, finden sich wunderbare Kinderb&#252;cher im Handel. Das umfangreiche Angebot an guten Kindermusik-CDs l&#228;sst jedes kleine Herz h&#246;her schlagen. Mitsingen darf und kann jeder &#8211; und die Texte erlernen Gro&#223; und Klein dabei ganz automatisch. Wer den Spass beim Singen noch steigern m&#246;chte, sollte eine Karaoke-Vorstellung auch mit &#228;lteren Kindern organisieren. Zu einer guten Show geh&#246;rt auch das Verkleiden, was noch mehr Spa&#223; bringt. Vorsingen f&#252;r Zuh&#246;rer im Sinne von Karaoke st&#228;rkt die sozialen Kompetenzen zus&#228;tzlich.</p>
<p>Den M&#246;glichkeiten rund um Singen und Musik werden eigentlich kaum Grenzen mehr gesetzt. Man muss dazu nicht immer ein Mega-Gesangstalent sein, sondern sollte einfach den Spass in den Vordergrund r&#252;cken. So haben alle etwas davon, egal ob Mutter, Vater, Kinder oder Verwandte und Freunde &#8211; jeder darf Mitsingen!</p>
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		<title>Tiere st&#228;rken soziale Kontakte</title>
		<link>http://joombee.com/2010/02/10/tiere-staerken-soziale-kontakte/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eltern & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Kinder w&#252;nschen sich ab einem bestimmten Alter ein Haustier. Dies ist in der Regel auch gut so, da Haustiere einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben. Erfreulich ist dabei, dass ein eigenes Haustier sich ebenso positiv auf die soziale Entwicklung auswirkt. Verhaltensbiologen der Universit&#228;t Wien haben untersucht, wie Kindergartenkinder auf tierische Freunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://joombee.com/wp-content/uploads/2010/02/Haustiere_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-971" title="Haustiere_1" src="http://joombee.com/wp-content/uploads/2010/02/Haustiere_1.jpg" alt="Haustiere_1" width="250" height="182" /></a>Viele Kinder w&#252;nschen sich ab einem bestimmten Alter ein Haustier. Dies ist in der Regel auch gut so, da Haustiere einen <a href="http://joombee.com/2009/07/30/kinder-und-haustiere/">positiven Einfluss</a> auf die Entwicklung des Kindes haben.</p>
<p>Erfreulich ist dabei, dass ein eigenes Haustier sich ebenso positiv auf die <a href="http://www.presseportal.de/pm/54201/1558342/wort_und_bild_baby_und_familie">soziale Entwicklung</a> auswirkt. Verhaltensbiologen der Universit&#228;t Wien haben untersucht, wie Kindergartenkinder auf tierische Freunde reagieren. Kinder, die sozial gut vernetzt sind, besch&#228;ftigten sich dabei intensiver mit den Tieren als solche, die weniger Kontakte pflegen.</p>
<p>Kinder die sich f&#252;r Tiere interessieren und diese m&#246;gen, kommen somit besser mit ihren Spielkameraden aus.  Woran dies aber nun genau liegt, daf&#252;r scheint es bisher keine Antwort zu geben.</p>
<p>Vielleicht erm&#246;glichen Tiere den Kindern einen R&#252;ckzugsraum, bevor sie sich beim Spielen wieder auf neue Abenteuer einlassen k&#246;nnen. Oft beobachtet man aber auch, dass Kinder mit eigenen Tieren n&#228;her in den Interessenpunkt anderer Kinder r&#252;cken aufgrund der Faszination f&#252;r das Tier.</p>
<p>Pers&#246;nlich ist unsere Tochter mit ihren zwei Jahren bereits begeistert von Tieren. R&#252;ckschl&#252;sse auf ihre sozialen Kontakte k&#246;nnen wir aber bedingt durch das Alter noch nicht wirklich ziehen. Aber sie oftmals sehr offen gegen&#252;ber anderen Menschen &#8211; ob das aber nun an den Tieren liegt oder an ihrem Wesen ist eine andere Sache. Vieles wird sich vermurlich erst richtig im Kindergartenalter zeigen.</p>
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		<title>Offene oder geschlossene Kindergartengruppe</title>
		<link>http://joombee.com/2009/01/10/offene-oder-geschlossene-kindergartengruppe/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 20:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sobald ein Kind das Kindergartenalter erreicht, stellt sich f&#252;r viele Eltern die Frage: Sollen wir unseren Liebling in eine offene oder eine geschlossene Kindergartengruppe tags&#252;ber abgeben? Nat&#252;rlich ist die Frage nur relevant, wenn die Eltern &#252;berhaupt die Unterscheidung kennen. Sehr viele Eltern wissen davon n&#228;mlich nichts. In einem offenen Kindergarten werden die R&#228;ume nicht nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald ein Kind das Kindergartenalter erreicht, stellt sich f&#252;r viele Eltern die Frage: Sollen wir unseren Liebling in eine offene oder eine geschlossene Kindergartengruppe tags&#252;ber abgeben? Nat&#252;rlich ist die Frage nur relevant, wenn die Eltern &#252;berhaupt die Unterscheidung kennen. Sehr viele Eltern wissen davon n&#228;mlich nichts.</p>
<p>In einem offenen Kindergarten werden die R&#228;ume nicht nach den verschiedenen Altersbereichen abgegrenzt, so dass Gruppen von einj&#228;hrigen oder vierj&#228;hrigen Kindern gebildet werden. Jeder Raum wird funktionell so gestaltet, dass sie den Kindern unterschiedliche Spielm&#246;glichkeiten einr&#228;umen und dabei das individuelle Erlebnis f&#252;r das Kind f&#246;rdern. Kinder k&#246;nnen dann sich ihren pers&#246;nlichen Interessen und Vorlieben entsprechend in einen Raum begeben und sich dort aufhalten. Dadurch kommen sie mit Kindern aus unterschiedlichen Altersstufen in Kontakt. Sie m&#252;ssen lernen, sich untereinander zu arrangieren und sich an wechselnde Gruppenformationen anzupassen. Wie im sp&#228;teren selbstst&#228;ndigen Leben in der Schule oder als junger Erwachsener sind diese lehrreichen Momente wirklich Gold wert.</p>
<p>Einerseits haben die Kinder die M&#246;glichkeit dadurch, auf ihre Art und Weise etwas Neues sowie ihre eigene Umwelt immer st&#228;rker eigenst&#228;ndig und &#8211; ohne an der Hand gef&#252;hrt zu werden &#8211; selbst zu entdecken. Anderseits muss das Kind in der Lage sein, selbstst&#228;ndig Entscheidungen treffen zu d&#252;rfen, welches Angebot an Spielen oder Lernmaterial es abh&#228;ngig von seiner pers&#246;nlichen Einsch&#228;tzung wirklich nutzen m&#246;chte. Das positive Ergebnis l&#228;sst sich also daran festhalten, dass das Kind seinen ganzen Tag im Kindergarten weitgehend selbst gestalten kann.</p>
<p>Kinder in einer offenen Gruppe m&#252;ssen nat&#252;rlich einige F&#228;higkeiten mitbringen. Sie m&#252;ssen bereits in der Lage sein, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und aus dem vielf&#228;ltigen Angeboten an Spielm&#246;glichkeiten oder Lernmaterialien eine Wahl f&#252;r sich zu treffen. Sie m&#252;ssen offen und selbstbewu&#223;t genug sein, um mit anderen Kindern st&#228;ndig in neuen Kontakt zu treten. Auch die ersten Ans&#228;tze zur Problem- und Konfliktl&#246;sung werden den Kindern intuitiv beigebracht. Hierf&#252;r ist ein gewisses Einf&#252;hlungsverm&#246;gen notwendig und das ber&#252;chtigte &#8220;mit dem Kopf durch die Wand&#8221;-Prinzip wird eigensinnigen Kindern sehr wenig helfen, wenn andere Kinder als ebenb&#252;rtige Partner in der Gruppe pr&#228;sent sind. Ferner m&#252;ssen Kinder in einer offenen Gruppe akzeptieren, dass sie keinen gleichm&#228;&#223;igen Tagesablauf haben, der in endloser Routine endet.</p>
<p>Im Gegensatz zu der bisherigen Darstellung der offenen Gruppen bleibt die Gruppe in einer geschlossen Kindergartengruppe immer unter sich. Die Aktivit&#228;ten werden gemeinsam ausgef&#252;hrt &#8211; beginnend beim Fr&#252;hst&#252;ck &#252;ber das Spielen und Mittagessen bis zum Nachmittagsschl&#228;fchen. Durch diese einge&#252;bten, nahezu perfekt trainierten Regelm&#228;&#223;igkeiten in einer geschlossenen Gruppe wird dem Kind eine stabile Umgebung gegeben, aber die Individualit&#228;t und das damit notwendige Entfaltungsverm&#246;gen des Kindes eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>F&#252;r die Beantwortung der Frage, welche Gruppe sich f&#252;r welches Kind eignet, r&#228;t die Zeitschrift <a href="http://www.presseportal.de/pm/17951/1322054/gruner_jahr_eltern" target="_blank">Eltern</a> dazu sich folgende Fragen zu stellen:</p>
<blockquote><p>1. Das Kind ist neugierig auf die Welt.</p>
<p>2. Es ist zuversichtlich, auch wenn es sich neuen Aufgaben gegen&#252;bersieht.</p>
<p>3. Es kann sich in andere einf&#252;hlen (&#8220;Ich frage Paul mal, warum er so traurig ist.&#8221;).</p>
<p>4. Es kann sich in neuen Gruppen schnell orientieren.</p>
<p>5. Es ist nicht v&#246;llig geknickt, wenn ein anderes Kind ihm sagt: &#8220;Mit dir spiele ich nicht&#8221;, sondern es sucht sich einen anderen Spielpartner.</p></blockquote>
<p>Aber egal f&#252;r welche Gruppenform Eltern sich f&#252;r ihr Kind entscheiden: Im Vordergrund m&#252;ssen immer die individuellen Bed&#252;rfnisse und pers&#246;nlichen W&#252;nsche der Kinder stehen. Eine Ber&#252;cksichtigung ihrer momentanen Entwicklungsstufe sowie ihre Entfaltungsw&#252;nsche spielen eine ebenso wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Die Kinder sollen sich im Kindergarten wirklich wohlf&#252;hlen k&#246;nnen und auch gerne dahin wollen &#8211; ohne irgendwelchen Zw&#228;ngen oder einem Druck ausgesetzt zu sein.</p>
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		<title>Spielzeugfreie Zeit</title>
		<link>http://joombee.com/2008/11/13/spielzeugfreie-zeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 19:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man Kinder hat, muss man sich mit so einigen Themen befassen. Dazu geh&#246;ren auch p&#228;dagogische Konzepte &#8211; sp&#228;testens wenn es um die Auswahl der Kinderbetreuung geht. Dabei bin ich auch auf die &#8220;spielzeugfreie Zeit&#8221; gesto&#223;en. Zun&#228;chst fand ich den Gedanken etwas seltsam. Ich dachte nur, wie mein Kind sich den ohne Spielzeug besch&#228;ftigen soll? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man Kinder hat, muss man sich mit so einigen Themen befassen. Dazu geh&#246;ren auch p&#228;dagogische Konzepte &#8211; sp&#228;testens wenn es um die Auswahl der Kinderbetreuung geht. Dabei bin ich auch auf die &#8220;spielzeugfreie Zeit&#8221; gesto&#223;en.</p>
<p>Zun&#228;chst fand ich den Gedanken etwas seltsam. Ich dachte nur, wie mein Kind sich den ohne Spielzeug besch&#228;ftigen soll? Bei kleinen Kindern unter 3 Jahren l&#228;sst sich dies oftmals noch schwer realisieren. Au&#223;erdem ist es vom Vorteil, wenn mehrere Kinder anwesend sind. Das Konzept l&#228;sst sich aber auch zu Hause realisieren. Und dies funktioniert umso besser, wenn Mama und/oder Papa sich auch mal Zeit nehmen daf&#252;r.</p>
<p>Mit diesen Punkten im Hinterkopf macht die spielzeugfreie Zeit Sinn. Die Kinder lernen dadurch sich gegenseitig auseinander zu setzen und Konflikte zu l&#246;sen. Sie haben schlie&#223;lich nur sich und k&#246;nnen nicht in eine Ecke abziehen mit ihrem Spielzeug und vor sich hin schmollen. Es hilft ihnen und gibt ihnen Zeit sich mit Situationen auseinander zu setzen. Man kann dies mit Erwachsenen vergleichen, die in schwierigen Situationen sich mit unterschiedlichen Dingen ablenken. Sobald aber Ruhe einkehrt, f&#228;ngt man an sich Gedanken zu machen.</p>
<p>Spielzeugfreie Zeiten wirken sich auch auf die Kreativit&#228;t aus. Die Kinder fangen an miteinander zu kommunizieren und denken sich eigene Spiele aus. Dabei werden Rollen verteilt. Das Einnehmen von verschiedenen Rollen wiederum dient der Selbstfindung: wann f&#252;hle ich mich wohl, was passt zu mir, was mache ich lieber ungerne. F&#252;r die neuen Spiele werden auch allt&#228;gliche Dinge umfunktioniert und in das Spiel integriert wie z.B. Decken um H&#246;llen zu bauen.</p>
<p>Oftmals wird der Streit zwischen den Kleinen auch verringert. Sie diskutieren &#252;ber ihre Rollen, aber es gibt kein Streit um Spielzeug. Spielzeugfreie Zeiten wirken sich somit positiv auf die sozialen Kompetenzen aus. Sie st&#228;rken ihre Beziehungen untereinander.</p>
<p>Ein anderer Faktor ist wohl die <a href="http://www.kita-bildungsserver.de/141.0.html" target="_blank">Suchtpr&#228;vention</a>. Kinder werden heutzutage viel zu oft mit irgendwelchen Spielzeugen &#8220;abgespeist&#8221; anstatt ihren Bed&#252;rfnissen nach Zuwendung, Zeit miteinander etc. nachzukommen. Ihre Ersatzbefriedigung finden diese dann zun&#228;chst im Spielzeug.</p>
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