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Kat am 04.12.2008 um 21:09 Uhr.
Ratgeber für Väter gehören mittlerweile zu den Standardwerken in Buchhandlungen. Mittlerweile ist es gar nicht mehr so einfach sich für einen zu entscheiden.
Einige Grundlagen soll er dennoch erfüllen: er sollte nicht belehrend, einfach zu lesen sein, den Inhalt humorvoll und lustig vermitteln, mit neuen Ideen anregen und aus dem Alltagspapa einen Super-Daddy machen. Mit “Best of Papa” von Steve Caplin und Simon Rose haben wir ein Buch gefunden, was diesen Ansprüchen gerecht wird. Die Ideen selbst sind kurz und knapp beschrieben und dienen somit als schnelles Nachschlagewerk in der “Not”. Mit diesem Buch kann Papa nur so Wissen und Ideen protzen – auch ohne Internet. Und er benötigt noch nicht mal viel Zeit zum Lesen. Nicht jeder arbeitende Vater hat schließlich abends viel Lust und Zeit um auch noch ein Buch zu lesen.
Der Klappentext beschreibt das Buch bereits recht anschaulich wie folgt:
Echte Papas wissen, wie man Spaß hat: Dieses Buch liefert allen Vätern die perfekte Ausrede für das Anzetteln kleinerer Explosionen, klebriger Spiele mit der Mikrowelle und dafür, eine ganze Rolle Toilettenpapier den Flur entlangrollen zu lassen. Haufenweise Ideen für die besten Väter der Welt – die echten Actionhelden des täglichen Heimkinos.
Hier lernen Sie, wie man
- jongliert
- auf einem Luftballon steht, ohne, dass er platzt
- Pfeil und Bogen bastelt
- die Lieblingskassette repariert
und vieles mehr.
Und wer jetzt noch ein kleines Weihnachtsgeschenk für den Papa oder einen werdenden Väter sucht, dem sei dieses Buch empfohlen. Wenn es in der lokalen Buchhandlung nicht vorrätig sein sollte, wird man es dort sicherlich gerne bestellen oder man ordert es direkt über einen Online-Händler seines Vertrauens. Und hier noch mal zusammengefasst die wichtigsten Daten dazu:
“Best of Papa – Geniale Ideen, die Vätern UND Kindern Spaß machen” (1. Auflage: Juli 2008, ISBN 978-3-404-66424-5) von Steve Caplin und Simon Rose. Erschienen im Bastei Lübbe Taschenbücher in der Verlagsgruppe Lübbe.
Mein Mann hat es zumindest mit heller Begeisterung gelesen und sein Wissen um einiges an neuen Ideen erweitert.
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Kat am 13.11.2008 um 20:47 Uhr.
Wenn man Kinder hat, muss man sich mit so einigen Themen befassen. Dazu gehören auch pädagogische Konzepte – spätestens wenn es um die Auswahl der Kinderbetreuung geht. Dabei bin ich auch auf die “spielzeugfreie Zeit” gestoßen.
Zunächst fand ich den Gedanken etwas seltsam. Ich dachte nur, wie mein Kind sich den ohne Spielzeug beschäftigen soll? Bei kleinen Kindern unter 3 Jahren lässt sich dies oftmals noch schwer realisieren. Außerdem ist es vom Vorteil, wenn mehrere Kinder anwesend sind. Das Konzept lässt sich aber auch zu Hause realisieren. Und dies funktioniert umso besser, wenn Mama und/oder Papa sich auch mal Zeit nehmen dafür.
Mit diesen Punkten im Hinterkopf macht die spielzeugfreie Zeit Sinn. Die Kinder lernen dadurch sich gegenseitig auseinander zu setzen und Konflikte zu lösen. Sie haben schließlich nur sich und können nicht in eine Ecke abziehen mit ihrem Spielzeug und vor sich hin schmollen. Es hilft ihnen und gibt ihnen Zeit sich mit Situationen auseinander zu setzen. Man kann dies mit Erwachsenen vergleichen, die in schwierigen Situationen sich mit unterschiedlichen Dingen ablenken. Sobald aber Ruhe einkehrt, fängt man an sich Gedanken zu machen.
Spielzeugfreie Zeiten wirken sich auch auf die Kreativität aus. Die Kinder fangen an miteinander zu kommunizieren und denken sich eigene Spiele aus. Dabei werden Rollen verteilt. Das Einnehmen von verschiedenen Rollen wiederum dient der Selbstfindung: wann fühle ich mich wohl, was passt zu mir, was mache ich lieber ungerne. Für die neuen Spiele werden auch alltägliche Dinge umfunktioniert und in das Spiel integriert wie z.B. Decken um Höllen zu bauen.
Oftmals wird der Streit zwischen den Kleinen auch verringert. Sie diskutieren über ihre Rollen, aber es gibt kein Streit um Spielzeug. Spielzeugfreie Zeiten wirken sich somit positiv auf die sozialen Kompetenzen aus. Sie stärken ihre Beziehungen untereinander.
Ein anderer Faktor ist wohl die Suchtprävention. Kinder werden heutzutage viel zu oft mit irgendwelchen Spielzeugen “abgespeist” anstatt ihren Bedürfnissen nach Zuwendung, Zeit miteinander etc. nachzukommen. Ihre Ersatzbefriedigung finden diese dann zunächst im Spielzeug.
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Kat am 14.05.2008 um 12:29 Uhr.
Medien haben, wie bereits hier erwähnt, einen starken Einfluss auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Eine neue Studie von dem Münchener Schulpsychologen Dr. Werner Hopf zeigt nun, dass Computerspiele als stärkster Risikofaktor für Jugendkriminalität gelten. Gewalttätige PC-Spiele stehen noch vor entsprechenden Fernsehsendungen und Horrorfilmen.
Die Ursachen hierfür versucht eine Langzeituntersuchung der Universität Potsdam herauszufinden. Eine Ursache ist meiner Ansicht eben gerade das Problem, dass Fiktion und Realität schwer für die betroffenen Kinder und Jugendlichen zu unterscheiden sind. Doch sicherlich spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, die zu einem entsprechenden Aggressionspotential führen.
Problematisch an der Sache sind zum Teil auch die so genannten “Multiplayer Games” oder auch “Online-Spiele”, die ein Suchtpotential entwickeln können. Hierbei kann man mit dem Spielen oftmals nicht einfach zwischendurch aufhören und später fortfahren. Daher fühlen sich die Betroffenen oftmals schnell gestört dabei und zeigen bereits erste Ansätze von genervt sein und reagieren bereits entsprechend aggressiv.
Wie sich die Ergebnisse und die gesamte Thematik zukünftig auf die Hersteller von Computerspielen auswirkten, wird sich zeigen. Es würde zudem sicherlich nicht schaden, wenn auch solche Themen in der Schule diskutiert werden. Über das Thema Computer und PC-Spiele kann sicherlich auch bereits im Kindergarten mit den Kleinsten gesprochen werden. Denn es gibt bereits PC-Spiele für die Kleinsten, die sich dauerhaft eben durch neue Spiele steigern wollen. Und der Grundstein zur Sucht wird früh gelegt. Mit dem PC ist es mittlerweile wie mit dem Fernsehen.
Quelle: Presseportal