Gesundheit & ErnÀhrung

Besseres Sehvermögen durch Spielen im Freien

Kinder die täglich zwei bis drei Stunden im Freien spielen, benötigen in der Regel seltener eine Brille. Das Spielen im Freien tut den Augen gut. Das natürliche Licht scheint das Risiko für Sehschwächen zu senken, wie australische Forscher herausfanden.

Die Forscher untersuchten dabei das Sehvermögen von Sechs- und Siebenjährigen aus Singapur und Sydney. Dabei stellte sie fest, dass in Singapur 29 Prozent der Kinder eine Brille trugen, in Sydney hingegen nur 3,3 Prozent. Die Ursachen hierfür vermuten die Forscher in den unterschiedlichen Lebensgewohnheiten. Die Kinder aus Singapur verbrachten im Durschnitt lediglich eine halbe Stunde täglich im Freien, die in Sydney brachten es auf etwa zwei Stunden pro Tag. Die Dauer der Computer- und Fernsehnutzung schien dabei eine untergeordnete Rolle zu spielen, da sie in beiden Städten ähnlich war.

Das frische Luft prinzipiell Kindern gut tut ist nichts Neues. Interessant ist die Tatsache, dass der Aufenthalt im Freien auch den Augen gut tut. Da die Gesundheit der Kinder im Vordergrund steht, ist dies nur ein weiterer Grund, warum Kinder nach Möglichkeit jeden Tag an die frische Luft gehen sollten.

0 Kommentare
Gesundheit & ErnÀhrung, Spielen & Lernen

Der sichere Spielplatz

Bei schönem Wetter sind die Kinder jeden Tag draußen. Dabei erweisen sich Spielplätze mit kleineren Kindern als unausweichlich. Nicht jeder Spielplatz sieht wirklich einladend aus, um dort mit den Kleinen spielen zu gehen. Doch woran erkennt man einen sicheren Spielplatz? Nachfolgend ein paar Tipps zu diesem Thema:

Auf einem Kinderspielplatz sollten sich keine zersplitterten Holzbalken, lose Schaukelsitze und sonstige Balken und keine rostigen Stellen an Rutschen, Schaukeln oder Seilbahnen finden lassen. Das Holz sollte auf dem gesamten Spielplatz weder gesplittert noch gebrochen, angefault oder in anderer Weise beschädigt sein. Als besonders gefährlich erweisen sich überstehende Nägel und Schrauben, die gerade beim, Toben schnell übersehen werden können. Selbstverständlich sollten die Schraubverbindungen fest sein und auch die Geräte sollten stabil stehen, wenn man an ihnen rüttelt. Die Bauteile des Spielplatzes sollten ferner komplett sein.

Dies sind nur einige Beispiele, die man in der Regel auf den ersten Blick erkennen kann und einen Hinweis über den Zustand des Spielplatzes geben.

Wie bereits erwähnt ist bereits der erste Blick entscheidend und dabei steht oftmals die Sauberkeit im Vordergrund. Auf dem Spielplatz dürfen keine Glasscherben, Spritzen, Exkremente oder Zigarettenkippen rumliegen. Auf jedem ordentlichen Spielplatz finden sich Mülleimer, wo der Müll entsorgt werden kann.

Der Spielplatz sollte, sofern es Klettergeräte gibt die höher als 1,5 Meter sind, mit einem dämpfenden Untergrund ausgestattet sein wie z.B. Sand oder Fallschutzmatten.

Vorhandenen Mängel könne in der Regel umgehend dem zuständigen Träger des Spielplatzes gemeldet werden. Bei öffentlichen Spielplätzen sind dies in der Regel die Stadt- oder die Gemeindeverwaltung.

Eltern sollten auf dem Spielplatz auch darauf achten, dass keine Fahrradhelme beim Spielen und Toben getragen werden. Fahrradhelme, die im Straßenverkehr ein Muss sind und die Sicherheit gewähren, können auf dem Spielplatz zu einer tödlichen Falle werden. Bleiben die Kinder damit hängen, dann drückt der Kinnriemen auf den Hals. Als Folge dessen kann der Kienriemen dem Kind die Luft abschnüren, was gesundheitliche schwere Folgen oder sogar einen Erstickungstod als Folge haben kann.

4 Kommentare
Baby & Kind, Eltern & Familie

Survival Tip: Regensachen

Sind wir doch einmal ehrlich zueinander: Kinder sollten jeden Tag raus an die frische Luft. Doch vielen Eltern graut der Gang nach draußen bei Wind und Wetter. Regen, Graupel, Schnee und der ganze Matsch sind ein klassisches Feindbild des “Saubermann”-Images, das unsere Gesellschaft seit mehreren Jahrzehnten predigt. Dabei lieben es Kinder in Pfützen umher zu springen und durch den Regen zu laufen. Was ist auch schon dabei, wenn da ein wenig Wasser von oben herunter kommt?

Für Eltern erweist sich ein Regenschirm in der Regel als relativ unpraktisch und vor allem hinderlich, spätestens wenn man einen Kinderwagen dabei hat. Mit der einen Hand muss der Wagen geschoben werden, mit der anderen der Schirm gehalten werden. Wie soll man sein Kind da noch an der Hand oder frei umher laufen lassen?

Doch hier gibt es Abhilfe. Einfach auf den nervigen Regenschirm verzichten und sich selbst dem Wetter stellen! Seitdem wir unsere Tochter haben, ist für meinen Mann und mich adäquate Regenbekleidung unabdingbar geworden. Hier in den heimischen Gefilden reichen meistens wasserabweisende Schuhe und eine Regenjacke aus. Insbesondere die Regenbekleidung ist unglaublich praktisch, da wir dadurch immer die Hände frei haben und vor der Nässe bis auf im Gesicht nahezu vollständig geschützt sind.

Regenjacken lassen sich in den verschiedensten Ausführungen finden. Wir haben uns damals für eine dünne Jacke entschieden, da man diese gut einpacken und jederzeit über alle möglichen Klamotten anziehen kann. Regenjacken gibt es aber auch in wärmeren Varianten, für Leute die es gerne etwas wärmer haben.

Bei dem Kauf von Regensachen sollte man darauf achten, dass die Kleidungsstücke eine gewisse Wasserfestigkeit besitzen. Ein Maß hierfür ist die Wassersäule, welche die Dichte der Kleidung angibt. Gerade wenn man als Erwachsener dem Nachwuchs nur zuschaut, sollte die Kleidung auch länger als nur einige Minuten dem Wassser dauerhaft stand halten. Am Besten lässt man sich hierzu in einem Fachgeschäft seines Vertrauens beraten. Oftmals sind Sportgeschäfte die richtige Anlaufstelle, so dass man aus den verschiedenen Marken im gut sortierten Angebot wählen kann. Mit der richtigen Kleidung und ordentlichem Schuhwerk kann man sofort mit den Kleinen auch mit durch die Pfützen laufen. Da kann manch ein Erwachsener das Kind in sich wiederentdecken.

Und wie heißt es doch immer so schön: Es gibt nicht das falsche Wetter sondern nur die falsche Kleidung. Da ist wirklich etwas Wahres dran! Persönlich stehen wir auf Northwind und Jack Wolfskin – jeder hat natürlich hierzu seine eigene Meinung, ob Markenklamotten wirklich das Beste sind, doch als funktionale Kleidung möchte ich nicht auf undichte Nähte und Verschweißungen setzen, nur weil ich über die Hälfte sparen kann. Daher der Rat von meinem Mann und mir: Lieber mehr Geld für ordentliche Funktionswäsche ausgeben als am falschen Ende sparen! :)

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung

Offene oder geschlossene Kindergartengruppe

Sobald ein Kind das Kindergartenalter erreicht, stellt sich für viele Eltern die Frage: Sollen wir unseren Liebling in eine offene oder eine geschlossene Kindergartengruppe tagsüber abgeben? Natürlich ist die Frage nur relevant, wenn die Eltern überhaupt die Unterscheidung kennen. Sehr viele Eltern wissen davon nämlich nichts.

In einem offenen Kindergarten werden die Räume nicht nach den verschiedenen Altersbereichen abgegrenzt, so dass Gruppen von einjährigen oder vierjährigen Kindern gebildet werden. Jeder Raum wird funktionell so gestaltet, dass sie den Kindern unterschiedliche Spielmöglichkeiten einräumen und dabei das individuelle Erlebnis für das Kind fördern. Kinder können dann sich ihren persönlichen Interessen und Vorlieben entsprechend in einen Raum begeben und sich dort aufhalten. Dadurch kommen sie mit Kindern aus unterschiedlichen Altersstufen in Kontakt. Sie müssen lernen, sich untereinander zu arrangieren und sich an wechselnde Gruppenformationen anzupassen. Wie im späteren selbstständigen Leben in der Schule oder als junger Erwachsener sind diese lehrreichen Momente wirklich Gold wert.

Einerseits haben die Kinder die Möglichkeit dadurch, auf ihre Art und Weise etwas Neues sowie ihre eigene Umwelt immer stärker eigenständig und – ohne an der Hand geführt zu werden – selbst zu entdecken. Anderseits muss das Kind in der Lage sein, selbstständig Entscheidungen treffen zu dürfen, welches Angebot an Spielen oder Lernmaterial es abhängig von seiner persönlichen Einschätzung wirklich nutzen möchte. Das positive Ergebnis lässt sich also daran festhalten, dass das Kind seinen ganzen Tag im Kindergarten weitgehend selbst gestalten kann.

Kinder in einer offenen Gruppe müssen natürlich einige Fähigkeiten mitbringen. Sie müssen bereits in der Lage sein, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und aus dem vielfältigen Angeboten an Spielmöglichkeiten oder Lernmaterialien eine Wahl für sich zu treffen. Sie müssen offen und selbstbewußt genug sein, um mit anderen Kindern ständig in neuen Kontakt zu treten. Auch die ersten Ansätze zur Problem- und Konfliktlösung werden den Kindern intuitiv beigebracht. Hierfür ist ein gewisses Einfühlungsvermögen notwendig und das berüchtigte “mit dem Kopf durch die Wand”-Prinzip wird eigensinnigen Kindern sehr wenig helfen, wenn andere Kinder als ebenbürtige Partner in der Gruppe präsent sind. Ferner müssen Kinder in einer offenen Gruppe akzeptieren, dass sie keinen gleichmäßigen Tagesablauf haben, der in endloser Routine endet.

Im Gegensatz zu der bisherigen Darstellung der offenen Gruppen bleibt die Gruppe in einer geschlossen Kindergartengruppe immer unter sich. Die Aktivitäten werden gemeinsam ausgeführt – beginnend beim Frühstück über das Spielen und Mittagessen bis zum Nachmittagsschläfchen. Durch diese eingeübten, nahezu perfekt trainierten Regelmäßigkeiten in einer geschlossenen Gruppe wird dem Kind eine stabile Umgebung gegeben, aber die Individualität und das damit notwendige Entfaltungsvermögen des Kindes eingeschränkt.

Für die Beantwortung der Frage, welche Gruppe sich für welches Kind eignet, rät die Zeitschrift Eltern dazu sich folgende Fragen zu stellen:

1. Das Kind ist neugierig auf die Welt.

2. Es ist zuversichtlich, auch wenn es sich neuen Aufgaben gegenübersieht.

3. Es kann sich in andere einfühlen (“Ich frage Paul mal, warum er so traurig ist.”).

4. Es kann sich in neuen Gruppen schnell orientieren.

5. Es ist nicht völlig geknickt, wenn ein anderes Kind ihm sagt: “Mit dir spiele ich nicht”, sondern es sucht sich einen anderen Spielpartner.

Aber egal für welche Gruppenform Eltern sich für ihr Kind entscheiden: Im Vordergrund müssen immer die individuellen Bedürfnisse und persönlichen Wünsche der Kinder stehen. Eine Berücksichtigung ihrer momentanen Entwicklungsstufe sowie ihre Entfaltungswünsche spielen eine ebenso wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Die Kinder sollen sich im Kindergarten wirklich wohlfühlen können und auch gerne dahin wollen – ohne irgendwelchen Zwängen oder einem Druck ausgesetzt zu sein.

0 Kommentare
Baby & Kind, Entwicklung & Erziehung

Fördern ohne zu fordern

Viele Eltern möchten heutzutage ihre Kinder bereits im Babyalter so intensiv wie möglich fördern. Dabei wird oft von einem Kurs zum nächsten gehechtet. Dieser Aktionismus mit dem Kind wird zunehmend zur Kunst und kompliziert sich unnötig, sobald man zwei oder mehr Kinder fördern möchte.

Bei so manchem strengen Zeitplan von einigen Eltern fragt man sich jedoch irgendwann, ob sie nicht einfach zu viel des Guten für ihre Kinder wollen? Viele von uns wurden selbst im Kindesalter nicht in dem hohen Maße gefördert, wie es heute manchmal der Fall ist. Und aus den meisten Kindern ist heute etwas Anständiges geworden – ohne eine Überzahl an Kursen zur richtigen Förderung.

Viel wichtiger bei dem ganzen Treiben sollte für die Kinder der Spass sein. Kinder lernen schließlich aus ihrer Entdeckerfreude heraus. Als Eltern sollte man sich vor Augen führen, dass man nicht Interesse für alles haben kann. Deswegen sollten wir auch nicht von unseren Kindern verlangen, mehr zu unternehmen als sie sich selbst zutrauen würden. Auch Kinder müssen am Ende ihren eigenen Weg finden. Man muss bei der Förderung die Kinder führen lassen. Und eine kleine Verschnaufpause tut den Kleinen ebenfalls gut und hilft das Erlebte zu verarbeiten. Kinder sollten Zeit haben ihre Fähigkeiten zu entwickeln und weiter zu entwickeln.

Eltern sollten sich fragen, ob bei allen wohlgemeinten Förderungen nicht andere Fähigkeiten auf der Strecke bleiben könnten. Kinder, die nur von A nach B chauffiert werden, um ihre Kurse zu absolvieren, werden es schwerer haben Freundschaften zu bilden oder sich mit anderen Kindern auseinander zu setzen. Ihnen fehlt die Zeit zum Spielen. Denn auch die sozialen Fähigkeiten sind am Ende wichtig, vor allem für das berufliche Leben.

Besser nicht zu viel von den Kindern fordern, wenn man sie richtig fördern möchte. Schließlich hat jedes Kind am Ende seine eigene Persönlichkeit mit eigenen Interessen und Neigungen.

1 Kommentar
Eltern & Familie, Entwicklung & Erziehung

Spielzeugfreie Zeit

Wenn man Kinder hat, muss man sich mit so einigen Themen befassen. Dazu gehören auch pädagogische Konzepte – spätestens wenn es um die Auswahl der Kinderbetreuung geht. Dabei bin ich auch auf die “spielzeugfreie Zeit” gestoßen.

Zunächst fand ich den Gedanken etwas seltsam. Ich dachte nur, wie mein Kind sich den ohne Spielzeug beschäftigen soll? Bei kleinen Kindern unter 3 Jahren lässt sich dies oftmals noch schwer realisieren. Außerdem ist es vom Vorteil, wenn mehrere Kinder anwesend sind. Das Konzept lässt sich aber auch zu Hause realisieren. Und dies funktioniert umso besser, wenn Mama und/oder Papa sich auch mal Zeit nehmen dafür.

Mit diesen Punkten im Hinterkopf macht die spielzeugfreie Zeit Sinn. Die Kinder lernen dadurch sich gegenseitig auseinander zu setzen und Konflikte zu lösen. Sie haben schließlich nur sich und können nicht in eine Ecke abziehen mit ihrem Spielzeug und vor sich hin schmollen. Es hilft ihnen und gibt ihnen Zeit sich mit Situationen auseinander zu setzen. Man kann dies mit Erwachsenen vergleichen, die in schwierigen Situationen sich mit unterschiedlichen Dingen ablenken. Sobald aber Ruhe einkehrt, fängt man an sich Gedanken zu machen.

Spielzeugfreie Zeiten wirken sich auch auf die Kreativität aus. Die Kinder fangen an miteinander zu kommunizieren und denken sich eigene Spiele aus. Dabei werden Rollen verteilt. Das Einnehmen von verschiedenen Rollen wiederum dient der Selbstfindung: wann fühle ich mich wohl, was passt zu mir, was mache ich lieber ungerne. Für die neuen Spiele werden auch alltägliche Dinge umfunktioniert und in das Spiel integriert wie z.B. Decken um Höllen zu bauen.

Oftmals wird der Streit zwischen den Kleinen auch verringert. Sie diskutieren über ihre Rollen, aber es gibt kein Streit um Spielzeug. Spielzeugfreie Zeiten wirken sich somit positiv auf die sozialen Kompetenzen aus. Sie stärken ihre Beziehungen untereinander.

Ein anderer Faktor ist wohl die Suchtprävention. Kinder werden heutzutage viel zu oft mit irgendwelchen Spielzeugen “abgespeist” anstatt ihren Bedürfnissen nach Zuwendung, Zeit miteinander etc. nachzukommen. Ihre Ersatzbefriedigung finden diese dann zunächst im Spielzeug.

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung

Wieviel Spielzeug braucht ein Kind?

Diese Frage stellt man sich des Öfteren als Eltern. Auch wir denken immer wieder darüber nach, ob unser Kind vielleicht schon zu viel Spielzeug hat, zu wenig oder ob wir ein gesundes Mittelmaß erreicht haben.

Bei zu viel Spielzeug ist die Auswahl für das Kind schwierig und es wird sich am Ende mit keinem der Spielzeuge richtig beschäftigen können. Zu wenig Spielzeug hingegen lässt das Spielen schnell einseitig werden.

Dies zeigt bereits, dass verschiedene Spielsachen am Besten unterschiedliche Eigenschaften haben sollten um dem Kind in jeder Situation die entsprechende Stimulation zukommen zu lassen. Ein Spielzeug kann z.B. zum Fühlen geeignet sein, andere für verschiedene motorische Sinne etc. Am besten eignet sich auch Spielzeug, was aufeinander aufbaut und welches sich ergänzen lässt wie Bausteine, Sachen für Puppen, Eisenbahn usw.

Ferner ist klar, dass das Kind auf Dauer sich weiter entwickelt und in den unterschiedlichen Stadien verschiedene Spielzeuge gefragt sind. Um den Kauf von neuen Spielsachen kommt man daher am Ende nicht drum herum. Das Spielzeug sollte immer alters- und entwicklungsgerecht sein. Dies gilt ebenso für das gemeinsame Spielen.

Aber es müssen nicht immer nur Spielsachen sein, die ein Kind in Begeisterung versetzen. Auch im Haushalt lassen sich viele Sachen finden, die man den Kindern zum Spielen geben kann. So ist z.B. Backpapier wunderbar geeignet für Babys um zu knistern, da es keine Druckerschwärze enthält, weitestgehend reißfest ist und sich ansabbern lässt. Oder auch Töpfe mit Holzlöffeln, verschiedene Löffel, der Wäschekorb, die Klammern, eine Wasserflasche, Kissen und Decken etc. können die Kleinen stundenlang faszinieren. Dabei lernen sie zusätzlich den Umgang mit alltäglichen Haushaltsgegenständen.

Das Allerwichtigste bei dem Ganzen ist, dass sich auch die Eltern genügend Zeit nehmen und mit den Kindern spielen. Kein Spielzeug kann die Eltern ersetzen. Durch gemeinsames Spielen können die Eltern den Kindern helfen die Welt besser zu verstehen z.B. beim Kaufmannsladen spielen, mit Fingerpuppen oder der Eisenbahn. Aber auch Bastelaktivitäten sind eine gemeinsame Beschäftigung um die Kreativität zu fördern oder Sport um die motorischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Im gemeinsamen Spiel kann jeder etwas lernen – auch die Eltern. Zumal es Zeit gibt miteinander zu reden und Vertrauen aufzubauen.

Die Frage, ob ein Kind nun zu viel oder zu wenig Spielzeug hat muss daher letztendlich beantwortet werden. Aber wie bereits gesagt, kann kein Spielzeug die gemeinsame Zeit mit den Eltern und der Familie ersetzen um sich in jede Richtung weiterzuentwickeln.

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung

Einfluss von Medien auf Gewaltbereitschaft

Medien haben, wie bereits hier erwähnt, einen starken Einfluss auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Eine neue Studie von dem Münchener Schulpsychologen Dr. Werner Hopf zeigt nun, dass Computerspiele als stärkster Risikofaktor für Jugendkriminalität gelten. Gewalttätige PC-Spiele stehen noch vor entsprechenden Fernsehsendungen und Horrorfilmen.

Die Ursachen hierfür versucht eine Langzeituntersuchung der Universität Potsdam herauszufinden. Eine Ursache ist meiner Ansicht eben gerade das Problem, dass Fiktion und Realität schwer für die betroffenen Kinder und Jugendlichen zu unterscheiden sind. Doch sicherlich spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, die zu einem entsprechenden Aggressionspotential führen.

Problematisch an der Sache sind zum Teil auch die so genannten “Multiplayer Games” oder auch “Online-Spiele”, die ein Suchtpotential entwickeln können. Hierbei kann man mit dem Spielen oftmals nicht einfach zwischendurch aufhören und später fortfahren. Daher fühlen sich die Betroffenen oftmals schnell gestört dabei und zeigen bereits erste Ansätze von genervt sein und reagieren bereits entsprechend aggressiv.

Wie sich die Ergebnisse und die gesamte Thematik zukünftig auf die Hersteller von Computerspielen auswirkten, wird sich zeigen. Es würde zudem sicherlich nicht schaden, wenn auch solche Themen in der Schule diskutiert werden. Über das Thema Computer und PC-Spiele kann sicherlich auch bereits im Kindergarten mit den Kleinsten gesprochen werden. Denn es gibt bereits PC-Spiele für die Kleinsten, die sich dauerhaft eben durch neue Spiele steigern wollen. Und der Grundstein zur Sucht wird früh gelegt. Mit dem PC ist es mittlerweile wie mit dem Fernsehen.

Quelle: Presseportal

1 Kommentar