Erschreckendes Ergebnis bei Kinderwagen-Test
Ich schaue gerne auf der Seite von Stiftung Warentest vorbei und informiere mich regelmäßig über die Qualität bestimmter Produkte – vor allem ist mir hier die Unabhängigkeit der Testberichte wichtig, weil es wie in diesem Fall um unsere Tochter geht. Bei meinem heutigen Besuch dort war ich jedenfalls ziemlich überrascht: Mir prangte dort auf der Startseite folgende Überschrift entgegen: Kinderwagen – 10 von 14 sind mangelhaft.
Als Mutter musste ich selbstverständlich sofort nachschauen, ob unser Kinderwagen auch dabei ist. Dazu reichte mir auch der einfache Testüberblick. Und in der Tat fand ich ihn recht schnell. Das erfreuliche daran: Unser Teutonia Mistral S steht ziemlich weit oben in der Liste und hat zumindest das Urteil befriedigend mit der Note 3,2 erhalten. Im Vergleich zu den restlichen Testergebnissen ist dies ein Wermutstropfen. In Anbetracht der Tatsache, dass nur der Bugaboo Cameleon das gleiche Testergebnis bei einem Preis erreicht, der fast doppelt so hoch ist, können wir auf unsere Wahl noch einigermaßen stolz sein. Zumindest stimmt in diesem Fall das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Dennoch sind die Ergebnisse insgesamt erschreckend. Als Eltern gibt man teilweise ziemlich viel Geld in der Annahme aus, dass man seinem Nachwuchs einen sicheren, schadstofffreien und guten Kinderwagen kauft. Und alle Eltern, die bereits einen Kinderwagen besitzen, wissen, dass das eine oder andere Extra sehr schnell zusätzliche Kosten verursacht.
Besonders erschrocken bin ich von dem Ergebnis vom Quinny Speedi SX. Diesen Kinderwagen sieht man zumindest hier in Köln sehr häufig – vor allem am Wochenende schlendern die Eltern damit durch die Innenstadt oder die Parkanlagen. Der Kinderwagen ist scheinbar mehr als durchgefallen: Qualitätsurteil mangelhaft mit der Note 5,5 und damit letzer im Test. Kinder in diesem Wagen werde ich wohl ab sofort nur noch bedauern können.
Die beste Möglichkeit wäre es, mangelhafte Kinderwagen im Handel oder bei den Herstellern zu reklamieren und darauf hinzuweisen, dass sie das Wohl des Kindes gefährden. Aber so ganz ohne Kinderwagen ist man dann doch ziemlich “aufgeschmissen”. Das Ergebnis vieler bekannter Hersteller ist einfach nur enttäuschend und zeigt, wo die Prioritäten liegen: nicht bei dem Kind, sondern beim Geldbeutel der Eltern – und seinem Ausschröpfen.
1 KommentarKindermatratze kaufen
Bei den Anschaffungen für unser Kind, stand auch der Kauf einer Kindermatratze auf der Liste. Dabei haben wir uns einige Gedanken gemacht. Das Kinderbett ist schließlich einer der wichtigsten Orte für Kinder überhaupt – sie verbringen ja letztendlich doch recht viel Zeit mit Schlafen. Daher muss eine Matratze so einigen Anforderungen gerecht werden.
Auf der Suche nach einer geeigneten Matratze erfuhren wir zunächst, welche Arten es überhaupt gibt. Es gibt 3 Möglichkeiten, aus welchen Materialien eine Matratze gefertigt sein kann: Schaumstoff, Kokos oder Latex. Für uns war das Material eher zweitrangig.
Wichtiger war uns zunächst eine Matratze mit guten Liegeeigenschaften für das Kind zu finden. Da wir dies nun selber schlecht testen konnten, informierten wir uns vorab bei der Stiftung Warentest (hier). Auch eine trittfeste Kante war uns wichtig, da uns bewusst war, dass unsere Tochter früher oder später anfangen wird sich im Bettchen hoch zu ziehen. Um ihre Versuche nicht in gefährliche Ausrutscher zu verwandeln, lag unser Augenmerk auch auf dieser Eigenschaft. Außerdem war uns eine lange Lebensdauer wichtig, wenn unsere Tochter später einmal darauf rumspringen sollte. Bei Kindern weiß man ja nie so recht
Hingegen waren uns zwei verschiedene Seiten bei einer Matratze eher unwichtig. Wir persönlich besitzen eine Matratze in unserem Ehebett mit Sommer- und Winterseite, aber einen Unterschied haben wir noch nie feststellen können.
Letztendlich haben wir uns für den Testsieger entschieden: die Matratze Ascade Dornröschen von MFO . Mittlerweile kostet die Matratze 99,- €. Wir haben sie damals noch zu 89,-€ erworben können. Bisher können wir uns nicht darüber beklagen und die trittsichere Kante hat sich ebenfalls als positiv erwiesen. Jetzt müssen wir mal schauen und abwarten, wie lange die Matratze durchhält.
Ansonsten ist der Testbericht von Stiftung Warentest sehr hilfreich für uns gewesen, zumal er sich sehr amüsant liest.
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