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Regelmäßiger Tagesablauf wichtig

Kinder benötigen sobald sie aktiver werden einen regelmäßigen Tagesablauf. Anfangs ist dies noch nicht so wichtig, da sich ein Baby nur auf seine Grundbedürfnisse konzentriert: essen/trinken und schlafen.

Doch mit dem sechsten Lebensmonat werden die Kinder immer aktiver. Spätestens dann sollte man versuchen den Tagesablauf so regelmäßig wie möglich zu gestalten. Vor allem Babys im zweiten Lebenshalbjahr benötigen einen stabilen und immer wiederkehrenden Tagesablauf. Die Regelmäßigkeit gibt ihnen Sicherheit. Diese ist deshalb so wichtig, weil sich die Kleinen in dieser Zeit besonders schnell entwickeln.

Bei Unregelmäßigkeiten leiden oftmals als erstes die Schlafenszeiten darunter. Doch ausreichend Schlaf ist wichtig für die Kinder um die Geschehnisse des Tages besser verarbeiten zu können. Außerdem sind nur ausgeruhte Kinder in der Lage neue Sachen aufzunehmen und ihre Umwelt aktiv zu entdecken. Jeder der schon mal ein müdes, quengliges Kind hatte, weiß wie schwierig es ist noch Aufmerksamkeit zu erhalten.

Durch einen regelmäßigen Tagesablauf lernen die Kinder auch vorher zu sehen, was als nächstes geschieht und können sich darauf einstellen. Dadurch stellt sich die Sicherheit bei den Kindern ein.

Ab wann der Tag aber nun wirklich  regelmäßig abläuft, hängt auch von den Kindern selbst ab. Unserer Tochter konnten wir erst ab dem 10. Lebensmonat einen regelmäßigen Mittagsschlaf gewöhnen. Vorher schlief sie immer vormittags eine halbe Stunde und irgendwann am Nachmittag noch eine Stunde. Da war das Planen von Aktivitäten manchmal sehr schwierig. Mit dem regelmäßigen Mittagsschlaf ist unser Tagesablauf wesentlich gleichmäßiger geworden.

Sie weiß jetzt auch, dass sie nach dem Mittagessen eine Runde schlafen kann und ist in der Regel doch positiv erfreut darüber. Der Vormittag schafft sie in der Regel so sehr, dass sie ziemlich schnell einschläft. Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber selbst wir hätten nie gedacht, dass wir an diesem Punkt ankommen, wo unsere Tochter regelmäßig ihren Mittagsschlaf abhält. Als Eltern hat man dann immer den Vorteil, dass man die Zeit für sich und seine Aktivitäten gut einplanen kann.

Somit ist ein regelmäßiger Tagesablauf ein großer Gewinn für alle Beteiligten. Man muss dem ganzen manchmal ein wenig Zeit geben und ein wenig Übung gehört schon dazu. Aber niemals aufgeben!

Kategorien: Entwicklung & Erziehung
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Der erste Brei

Jedes Elternpaar kommt irgendwann an den Punkt, wo das Baby den ersten Brei bekommen sollte. Der frühste Zeitpunkt ist angeblich der 4. Monat (18. Woche) ab welchem man die Kleinen mit Brei füttern sollte. Ratsamer ist es jedoch bis zum 6. Monat zu warten, da ab diesem Zeitpunkt das Allergierisiko sinkt. Nach dem 6. Monat benötigt das Baby auch neue Reserven, da die Muttermilch alleine die vollständige Versorgung mit den benötigen Nährstoffen sicher stellen kann. Am meisten betroffen ist wohl der Eisenhaushaltes des Babys, wobei der Eisenvorrat wohl zunehmenden aufgebraucht ist zu diesem Zeitpunkt.

Dabei sollte man am besten mit dem Möhrenbrei beginnen. Man kann diesen fertig im Gläschen kaufen oder selber zu bereiten. Wenn man ihn selber kocht, sollte man einen ausreichenden Vorrat anlegen. Dazu nimmt man am besten ca. 500 g Möhren, putzt diese und schneidet sie klein. Die Möhren zunächst in etwas kaltgepresstem Öl kurz garen und dann mit ca. 200 ml Wasser weich kochen. Anschließend fein pürieren und gegebenenfalls noch mit etwas Wasser verdünnen.

Da das Baby anfangs eh nicht mehr als 2-3 Löffelchen essen wird, bietet es sich an zunächst kleine Portionen mit Hilfe eines Eiswürfelbehälters einzufrieren. Man kann dann zum Mittag immer ein Portion entnehmen und mit etwas Apfelsaft noch verdünnen. Der Brei sollte stets im Wasserbad erhitzt und nicht aufgekocht werden.

Nach ca. 2 Wochen kann ein weiteres Lebensmittel hinzugefügt werden. Aus dem Möhrenbrei wird dann in der Regel der Möhren-Kartoffelbrei. Als dritte Zutat wird später dann das Fleisch hinzugefügt.

Und jetzt noch ein paar weitere Tipps zum ersten Brei. Wer weiß, dass sein Baby häufiger Magen-Darm-Probleme hat, kann als Alternative zum Möhrenbrei mit Pastinake anfangen. Dieser soll verträglicher und. allergenarmer sein.

Anfangs kommt es vielleicht zum Löffelstreik. Dann muss man es am nächsten Tag wieder und wieder probieren. Wichtig ist auf jeden Fall, dass das Kind vor dem Essen ausgeschlafen ist, da man sonst ganz wenige Chancen hat, dass das Kind bereit ist was Neues zu probieren, wo es sich auch noch mit “kauen” anstrengen muss. Ich hatte bei den ersten Versuchen auch das Problem doch nach dem unsere Kleine immer ausgeruht war zu der Mittagsmahlzeit ging es wesentlich besser.

Man sagt, dass der Mittagsbrei mit Fleisch und Gemüse am besten zu dieser Tageszeit gegeben werden sollte zu anfang um eben die Verträglichkeit besser beobachten zu können. Später kann man sich auch überlegen den Brei abends zu geben und mit dem Milchbrei zu tauschen, da viele Familien ja mittlerweile auch abends zusammen kochen und essen. Dann kann man für die ganz Kleinen einfach etwas vom Gekochten abnehmen und pürieren.

Ferner sollte man immer erst eine Zutat nach der anderen einführen um die Verträglichkeit mit dem jeweiligen Lebensmittel sicher zu stellen. Wichtig ist auch, dass bei jeder Portion gut ein Esslöffel Öl enthalten ist. In den fertigen Gläschen fehlt das Öl manchmal. Das Öl unterstützt u.a. die Aufnahme von Vitaminen durch den Körper.

Das Kind muss nicht jeden Tag Fleisch im Brei haben. Wie bei Erwachsenen reicht es 3-4 Mal die Woche Brei mit Fleisch zu füttern. Bei der Wahl des Fleisches wurde mir geraten, dass ich dunkles bevorzugen sollte, da dieses mehr Eisen enthält. Es gibt selbstverständlich auch vegetarische Alternativen z.B. mit Hirse oder Hafer. Ich muss dazu sagen, dass ich selber Vegetarierin bin. Dennoch gönne ich meinem Kind für eine gesunde Entwicklung regelmäßig Fleisch. Wenn sie alt genug ist, dann kann sie immer noch entscheiden, ob sie beim Fleisch bleiben will oder nicht, denn diese Entscheidung sollte letztendlich jedem selbst überlassen bleiben.

Prinzipiell koche ich den Brei für unsere kleine Dame selber. Damit weiß ich dann auch was drin ist. Die Fertigbreie unterliegen in Deutschland strengen Kontrollen – kein Frage. Aber wenn man sich mal die Zusammensetzung der meisten Breie ansieht, so enthält ein Großteil Zucker. Beim selber Kochen stelle ich sicher, dass eben nur der natürliche Zucker enthalten ist. Außerdem kann ich meinem Kind echten Geschmack mit einer breiten Variation an Zutaten bieten. Denn im Supermarkt gibt es letztendlich nur Standardprodukte und die meisten Breisorten wiederholen sich am Ende.

Und zum Schluss ganz wichtig: die Mundhygiene nicht vergessen! Entweder mit einem Wattestäbchen den Mund reinigen oder die kleinen Zähnchen schon Mal sanft putzen. Damit die Kinder auch noch lange etwas von ihren “Ersten” haben.

Kategorien: Gesundheit & Ernährung
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