Gesundheit & Ernährung

Keine Limonade für Kinder

Limonade ist ein Getränk, was sich überall kaufen lässt um schnell den Durst zu besänftigen. Limonade ist jedoch kein Getränk für Kinder. Dieses zuckerhaltige Getränk wirkt sich dabei nicht nur langfristig auf die Zähne aus, sondern schadet, lautet einer Studie des Dortmunder Forschungsinstitutes für Kinderernährung, auch der Knochenstabillität.

Dabei wurde festgestellt, dass Kinder die häufig Limonade tranken einen geringeren Mineralgehalt in den Knochen aufwiesen. Die Folge dessen ist ein weniger stabiles Skelett. Die unmittelbare Konsequenz besteht in einem erhöhten Knochenbruchrisiko in der Kindheit ist. Langfristig ergibt sich eine erhöhte Osteoporosegefahr im Erwachsenenalter.

In jeder Hinsicht tut man seinem Kind keinen Gefallen, wenn man es Limonade trinken lässt. Für eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist es daher besser, wenn Kinder vorwiegend Wasser und ihre tägliche Portion Milch trinken. Welche Getränke sich für Kinder und Babys eignen, lässt sich hier nachlesen. Schließlich sollte den meisten Eltern eine langfristige Gesundheit ihrer Kinder am Herzen liegen. Und wer hat schon Lust auf ständige Zahnarzt- und sonstige Arztbesuche?

0 Kommentare
Gesundheit & Ernährung

Sojamilch fürs Kind?

Sojamilch wird zunehmend eine beliebte Alternative zu Kuhmilch. Doch ist Sojamilch überhaupt für Kinder geeignet? Auch wir haben uns schon Gedanken zu diesem Thema gemacht. Prinzipiell sind derzeit wohl keine Vorteile der Sojamilch gegenüber der Kuhmilch bekannt.

Zunächst sei gesagt, dass Soja-Produkte keinerlei Nebenwirkungen besitzen und zu einer gestörten Sexual- oder neurologischen Entwicklung führen. Befürchtungen solcher Art rühren daher, dass Kritiker eine Gefahr in den hormonähnlichen Inhaltsstoffen von Soja-Produkten sehen. Dennoch ist die genaue Wirkung von Soja noch unzureichend bekannt. Tierversuche besagen jedoch, dass das Pflanzenhormon hochdosiert krebsfördernd bei Neugeborenen wirkt, zu Fruchtbarkeitsstörungen führt die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigt.

Daher wird dazu geraten bei Kuhmilch zu bleiben. Ihre Unbedenklichkeit ist über Jahre hinweg wissentschaftlich belegt worden. Auch ihre Nährwerte sind ausreichend bekannt. Die Langzeitwirkung von Sojamilch hingegen scheint noch nicht ausreichend bekannt um sie zumindest Kindern unter 2 Jahren zu geben. Den auch in den aiatischen Ländern werden Sojaprodukte tendenziell den Kindern auch erst nach dem 2. Lebensjahr verabreicht. So schreibt die Süddeutsche Zeitung:

Eltern kontern solche Einwände häufig mit dem Argument, dass Kindern in Japan Tofu und Sojamilch offensichtlich auch nicht schade. Dabei wird übersehen, dass asiatische Eltern nach dem Abstillen auch zu Ersatznahrung auf Kuhmilchbasis greifen. “Die Aufnahme von Isoflavonen in den ersten zwei Lebensjahren ist deshalb dort recht niedrig,” sagt Sabine Kulling, Lebensmittelchemikerin an der Universität Potsdam.

Somit bleibt zu sagen: Kinder ab dem zweiten Lebensjahr dürfen Soja-Produkte zu sich nehmen. Jedoch sollte dies in geringer Menge erfolgen. Der Hauptteil in der Ernährung sollte weiterhin bei Kuhmilchprodukten liegen.

0 Kommentare