Die Bedeutung von Kindersitzen
Als Eltern ist die Sicherheit unserer Tochter das Wichtigste für uns und hat stets oberste Priorität. Dies gilt auch für das Thema Autokindersitz.
Leider sieht man immer wieder Eltern, die bei der Sicherheit im Straßenverkehr ziemlich nachlässig handeln. So sah ich neulich eine Mutter mit ihrem Neugeborenen auf der Rückbank Platz nehmen ohne dass sich ein Kindersitz im Auto befand. Oder kleine Kinder die bereits ohne weiteres auf dem Vordersitz mitfahren obwohl sie noch nicht die Mindestgröße erreicht haben.
Anscheinend wissen solche Eltern nicht, welche Gefahren sie ihren Kindern aussetzen. Viele mögen vielleicht argumentieren: Ja, aber ich fahre doch immer vorschriftsmäßig und ordentlich. Auch wir fahren stets verantwortungsvoll egal ob unsere Tochter im Auto ist oder nicht. Aber leider kann man dies nicht immer von anderen behaupten. Wie viele Menschen haben bereits ihr Leben verloren, weil andere Autofahrer im Straßenverkehr rücksichtslos gefahren sind. Man hört immer wieder davon, dass ausgerechnet die unschuldigen Fahrer und Beifahrer bei Unfällen sterben. Im Jahr 2007 starben immerhin noch 111 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen. Leider wird aus der Statistik nicht ersichtlich, wie viele Kinder dabei aufgrund eines fehlenden oder falsch installierten Kindersitzes starben.
In jedem Fall kann ein Autokindersitz Leben retten. Ein Kind, dass bei einem Unfall durchs Auto geschleudert wird weil es noch so klein und leicht ist hat geringe Überlebenschancen. Und selbst wenn es überleben sollte: welche schwerwiegenden Folgen wird das Kind davon tragen nur weil die Eltern unverantwortlich gehandelt haben?
Bei der Nutzung von Kindersitzen ist auch unbedingt darauf zu achten, dass sie Alters-, Gewichts- und Größengerecht sind. Ebenfalls der korrekte Einbau in das Auto ist wichtig. Denn nur so kann gewährleistet, dass der Kindersitz optimalen Schutz bietet.
Auf den Seiten des ADAC lassen sich eine Reihe weiterer wichtiger und hilfreicher Tipps zu diesem Thema finden. Ein Fachmarkt für Autoteile oder für Kinderausstattung sollte ebenso behilflich sein wenn Probleme auftreten.
Am Ende zählt schließlich das Wohl des Kindes und um dieses zu gewährleisten sollte ein adäquater Kindersitz im Auto benutzt werden. Für die Auswahl des richtigen Kindersitzes lassen sich im Internet zahlreiche Tests finden. Außerdem weisen die Hersteller in der Regel ihre Auszeichnungen bei den verschiedenen Testberichten direkt aus. Dadurch wird es für den Käufer einfacher und ersichtlicher, welchen Autokindersitz er auswählen sollte. Ebenfalls sollten die Verkäufer eine objektive Beratung bei herrschender Unsicherheit ermöglichen.
Ein weiterer häufiger Fehler, der gerade im Winter auftritt ist, dass Eltern ihren Kindern die Jacken anlassen. Jedoch sollten Kinder im Autokindersitz immer ihre Jacke ausziehen. Ansonsten kann kein optimaler Schutz gewährleistet werden. Wenn z.B. die Jacke im Auto geöffnet wird und es zu einem Unfall kommt, dann kann das Kind dabei aus dem Sitz wesentlich leichter herausgeschleudert werden. Das Kind ist mit der Jacke in der Regel nicht festgenug angeschnallt. Damit das Kind aber nicht friert im Auto ist es hilfreich eine Decke mitzunehmen.
Ansonsten bleibt mir nur noch übrig eine gute Fahrt zu wünschen und das ein Unfall erst überhaupt nicht passiert.
0 KommentareRöntgen oftmals unnötig
Kinder toben gerne und viel. Doch leider lassen sich dabei Unfälle nicht immer vermeiden. Um Knochenbrüche festzustellen machen die meisten Ärzte Röntgenbilder. Doch diese sind laut Apotheken Umschau gerade bei Kindern oftmals unnötig. Stattdessen reicht es oftmals einfach einen Ultraschall zu machen. Die Erfolgsquote Knochenbrüche auf diese Weise zu entdecken ist nahezu identisch mit der von Röntgenbildern.
Das Röntgen belastet Kinder unnötig mit Strahlen, was beim Ultraschall nicht der Fall ist. Als Eltern sollte man daher zukünftig eher auf einen Ultraschall bestehen solange es sich nicht um komplizierte Brüche handelt. Den schließlich steht auch die dauerhafte Gesundheit der Kinder im Mittelpunkt.
0 KommentareNatürlich laufen lernen
Der erste Schritt des Kindes ist ein großes Ereignis. Doch wie lernen Kinder am Besten laufen? Dieser Frage stellen wir uns auch regelmäßig. Unsere kleine Tochter zieht sich mittlerweile an allem hoch, was ihr in den Weg kommt. Aber auch das Laufen entlang von Möbeln wie dem Sofa, der Schrankwand oder dem Couchtisch klappt schon einwandfrei. Am liebsten jedoch läuft sie bei uns an der Hand. Doch das ist angesichts ihrer geringen Größe recht anstrengend für uns und geht auf Dauer auf den Rücken.
Zwischenzeitlich hatten wir schon darüber nachgedacht, ob wir nicht doch eine Lauflernhilfe kaufen sollten, da wir dachten, dass die Geräte ja mittlerweile technisch einwandfrei wären. Doch den Gedanken haben wir recht schnell wieder verworfen, da es für die Kleine eine größere Herausforderung ist so laufen zu lernen. Die Freude, wenn es endlich klappt, wird dann sicherlich umso größer sein.
Die Entscheidung gegen eine Lauflernhilfe ist aber aus verschiedenen Gründen richtig. Nicht nur das Stolperfallen das Vergnügen schnell beenden können. Auch die Tatsache, dass Kinder mit Hilfe dieser Geräte Geschwindigkeiten erreichen können, die sie schwer kontrollieren können, sprechen definitiv dagegen. Unfälle wie Stürze bleiben dann nicht aus. Und dies kann das Kind eher entmutigen und sein Selbstbewusstsein schwächen. Außerdem sollte man stets bedenken, wie zart so ein kleiner Körper noch ist. Eine Kopfverletzung kann auf die gesamte Entwicklung ungeahnte Folgen haben.
Ebenso die Frage nach vernünftigen Laufschuhen für unsere Kleine kam auf. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Ein paar gute Laufschuhe kosten schließlich ab ca. 30,- Euro aufwärts. Am besten ist es jedoch solange wie möglich mit den Schuhen zu warten. Zu früh getragene Schuhe verhindern dass die Fußmuskulatur richtig trainiert wird.
Daher warten wir noch ein wenig mit den Schühchen bis unsere Kleine die ersten Schritte alleine macht. Solange darf sie noch barfuß laufen an der Hand in der Wohnung. Schließlich haben wir ja Zeit und niemand soll sich unter Druck gesetzt fühlen. Der richtige Zeitpunkt kommt von alleine.
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