Zähneputzen von Anfang an
Sobald der Sprössling den ersten Zahn hat, kommt bei vielen Eltern die Frage auf: Wann fängt man mit dem Zähneputzen an? Das Thema Zähneputzen entwickelt sich für viele Eltern mit der Zeit zu einem leidigen Thema, was nicht immer ganz ohne Diskusionnen abläuft. Ohne richtige Zahnpflege geht es jedoch nicht. Man sollte seine Kinder bereits frühzeitig an das Zähne putzen heran führen. Dabei ist es wichtig ihnen die Bedeutung und gleichzeitig Spass an diesem Thema zu vermitteln. (more…)
Zähne knirschen bei Kindern
Das Geräusch von knirschenden Zähnen ist vielen Eltern wie ein Schmerz im Ohr. Zudem weiß man, dass dies in der Regel nicht gerade gesund ist. Bei Kindern muss man sich jedoch nicht gleich Sorgen, denn das Zähne reiben tritt bei den meisten Kindern periodisch auf. Ab dem Alter von ca. acht Monaten bis zum dritten Lebensjahr wachsen die Milchzähne durch die Zahnleiste und wachsen in die Mundhöhle hinein. Dabei entdecken die Kinder in dieser Zeit ihre Zähne. Das Zähneknirschen bewirkt ferner, dass sich die Kauflächen gegenseitig abschleifen, damit die Zähne der oberen und unteren Zahnreihe exakt aufeinander passen. Man spricht hierbei auch vom “Einbeißen der Zähne”. Das Zähneknirschen stellt somit ein normales Entwicklungsphänomen dar und sollte Eltern zunächst kein Grund zur Sorge bereiten.
Bedenklich ist es jedoch, wenn das Zähne knirschen dauerhaft auftritt und sich nach dem dritten Lebensjahr fortsetzt. Davon sind bis zu 30 Prozent der Kinder betroffen. Ursache hierfür ist in der Regel Stress, den das Kind zu bewältigen hat. Als Eltern sollte man seinem Kind dann besondere Zuwendung zukommen lassen. Dauerhaft müssen psychische Verspannungen jedoch gemeinsam thematisiert werden und gegebenenfalls therapiert werden. Eine veränderte Lebensführung, die Sensibilisierung auf diesen Aspekt, autogenes Training, Entspannungstechniken oder psychotherapeutische Verfahren sind hier angebracht.
Das Zähne reiben kann jedoch auch tagsüber auftreten. Dies ist oftmals der Fall, wenn die Kinder sich konzentrieren. Hier sollten die Eltern die Kinder darauf hinweisen.
Wenn das Knirschen jedoch trotz allem zunimmt, die Zähne schmerzen oder empfindlich sind, ist eine Kunststoffschiene angebracht um die Zähne zu schützen. Ob dies jedoch notwendig ist oder nicht entscheidet am Besten der Zahnarzt.
0 KommentareGesunde Zähne wichtig in der Schwangerschaft
Eine Schwangerschaft verändert den ganzen Körper. Dazu zählen auch die Zähne und das Zahnfleisch. Durch die Schwangerschaft werden die Schleimhäute im ganzen Körper stärker durchblutet, wodurch es zu einer Auflockerung des Gewebes kommt. Dadurch kann Parodontitis ausgelöst werden und bestehende Erkrankungen können verstärkt werden. Ein erstes Anzeichen hierfür ist Zahnfleischbluten.
Eine unbehandelte Parodontitis hat jedoch nicht nur einen Zahnverlust zur Folge. Chronische bakterielle Entzündungen stehen in engen Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko einer Frühgeburt sowie untergewichtigen Neugeborenen.
In der Schwangerschaft produziert der Körper vermehrt Speichel. Dieser ist besonders sauer und greift den Zahnschmelz an, wodurch Kariesbakterien leichter in den Zahn eindringen können. Eine gründliche Mundhygiene sowie der Verzicht auf zu viele süße und saure Lebensmittel sind daher unabdingbar, um die Zähne zu schützen.
Auch Übelkeit und Erbrechen schaden den Zähnen. In solchen Fällen hilft es zunächst den Mund mit eine fluoridhaltigen Mundspüllösung oder klarem Wasser auszuspülen. Das Zähneputzen sollte jedoch innerhalb von einer halben Stunde nachgeholt werden, um die Zähne nicht weiteren unnötigen Belastungen auszusetzen.
0 KommentareKeine Limonade für Kinder
Limonade ist ein Getränk, was sich überall kaufen lässt um schnell den Durst zu besänftigen. Limonade ist jedoch kein Getränk für Kinder. Dieses zuckerhaltige Getränk wirkt sich dabei nicht nur langfristig auf die Zähne aus, sondern schadet, lautet einer Studie des Dortmunder Forschungsinstitutes für Kinderernährung, auch der Knochenstabillität.
Dabei wurde festgestellt, dass Kinder die häufig Limonade tranken einen geringeren Mineralgehalt in den Knochen aufwiesen. Die Folge dessen ist ein weniger stabiles Skelett. Die unmittelbare Konsequenz besteht in einem erhöhten Knochenbruchrisiko in der Kindheit ist. Langfristig ergibt sich eine erhöhte Osteoporosegefahr im Erwachsenenalter.
In jeder Hinsicht tut man seinem Kind keinen Gefallen, wenn man es Limonade trinken lässt. Für eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist es daher besser, wenn Kinder vorwiegend Wasser und ihre tägliche Portion Milch trinken. Welche Getränke sich für Kinder und Babys eignen, lässt sich hier nachlesen. Schließlich sollte den meisten Eltern eine langfristige Gesundheit ihrer Kinder am Herzen liegen. Und wer hat schon Lust auf ständige Zahnarzt- und sonstige Arztbesuche?
0 KommentareDer Schnuller wird 60 Jahre alt
Herzlichen Glückwunsch! Der Seelsorger, der beste Freund, der Beruhiger, der Schlafgarant wird 60 Jahre alt. Für viele Eltern ist er in dem schnellebigen, modernen Umfeld unserer Generation unabdingbar geworden: Der Schnuller, der Nuggi, der Luller, der Fopper oder der Zuzzi.
Vor knapp sechzig Jahren war es also soweit. Damals noch in Kirschform, heute als perfekte Anpassung an den Mundraum, haben moderne Schnuller nicht mehr viel gemein mit jenem ursprünglichen Schnuller, welcher im Jahre 1949 durch deutsche Zahnmediziner entwickelt worden ist.
Seit den ersten Modellen hat sich wirklich viel getan, die Wissenschaft machte Fortschritte und man erkannte, welchen Einfluss das Nuckeln an verschiedenen Dingen auf die Kiefergesundheit hat. Der Schnuller dient nicht nur dazu, das natürliche Nuckelbedürfnis von Säuglingen und Babys zu befriedigen und sie damit zu beruhigen. Über die Jahre hinweg wurde er so entwickelt, dass er Fehlbildungen im Kiefer vermeidet. Wer heutige Schnuller mit den damaligen Exemplaren vergleicht, wird schnell feststellen, dass sie sich sehr verbessert haben: von großen, rundlichen Gummibällchen zu kleinen, kiefer-ergonomischen geformten Schnullern.
Doch wie wirkt sich ein Schnuller nun positiv auf den Kiefer aus? Von vorn herein steht fest, dass es theoretisch am Besten wäre, wenn kleine Kinder an gar nichts lutschen bzw. schnullern würden. Auf der anderen Seite soll laut wissenschaftlichen Studien aus dem Jahr 2005 ein Schnuller im Schlaf vor dem plötzlichen Kindstod schützen. Kinder haben jedoch ein natürliches Nuckelbedürfnis. Jedes Baby muss für sich eine “orale Phase” durchmachen, in der alles mögliche in den Mund genommen wird, und dieser Vorgang unter Umständen vielleicht sogar zum Nuckeln anregt.
Doch ein Schnuller ist für das Leben eines Kindes nicht genug. Kinder befinden sich in einem ständigen Wachstum. Dazu zählt auch insbesondere der Kopfbereich. Wenn jetzt ein Gegenstand wie z.B. ein zu großer Schnuller längere Zeit auf den Oberkiefer drückt, entwickelt er sich nach vorne. Die Kiefer passen sich an das störende Objekt “Schnuller” dauerhaft an. Gleichzeitig bleibt der Unterkiefer aber zurück, wodurch Ober- und Unterkiefer nicht passgenau sind. Es kommt zum so genannten “Lutschbiss”. Beim Nuckeln am Daumen sind die Folgen in der Regel noch schwerwiegender. Dabei wird nämlich nicht nur der Oberkiefer nach vorne gedrückt, sondern der Unterkiefer gleichzeitig nach hinten. Hier hilft oftmals nur noch eine kieferorthopädische Korrektur. Die richtige Entwicklung des Kiefers ist vor allem für die Zähne wichtig. Denn ein falsch geformter Kiefer kann letztendlich zu schiefen Zähnen führen. Das dann kieferorthopädische Maßnahmen notwendig sind, sollte jedem klar sein. Sämtliche dieser Probleme lassen sich jedoch vermeiden, indem regelmäßig neue Schnuller für das Kind gekauft werden! Jedoch sollte nach Vollendung des zweiten Lebensjahres Schluss mit dem Rumschnullern gemacht werden.
Auch unreine Schnuller sind nicht für die Entwicklung des Kindes förderlich. Deshalb regelmäßig die Schnuller abspühlen oder auskochen. Falls der Schnuller kurz in der Wohnung auf den Boden fällt, schadet es auch nicht, die Abwehrkräfte des Kindes ein wenig zu belasten.
Wer jetzt mehr über Schnuller, Zähne und Co. erfahren möchte, schaut sich am Besten die Seite der Inititiative Milchzahn an. Hier werden praktische Tipps der “Initiative Kiefergesundheit” in einem sehr kompakten Glossar präsentiert. Für uns persönlich kann ich zumindest stolz behaupten, dass unsere Tochter den Schnuller nur im Schlaf benutzen möchte. Tagsüber ist bei konsequenter Aktivität unserer kleinen Maus überhaupt kein Bedarf für den kleinen “Gummipropfen”. Aber wer sich im Sprechen übt, braucht auch einen freien Mund. Viele Eltern vergessen das – und wenn Kinder ausschließlich mit dem Schnuller beschäftigt sind, kommt das Sprechen noch viel später, als man es sich erhofft hat.
Gerade Zähne ohne Spange?
Als Eltern macht mich sich über viele Dinge Gedanken. Dazu gehören bei uns auch die Zähne unserer Tochter. Â Mein Mann und ich haben nicht unbedingt die perfektesten Zähne. Ich für meinen Teil kann mich noch sehr gut an meine Zahnspangenzeit zurück erinnern. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird unsere Tochter irgendwann mal eine Zahnspange brauchen. Wie nervig diese Dinger sind, davon kann jeder ein Lied singen, der sie mal tragen musste.
Beim Surfen nach Informationen, welche Möglichkeiten es heutzutage gibt, bin ich auf die Seite von Bisskids gestoßen. Bei Bisskids gibt es wohl ein neuartiges kieferorthopädisches Konzept, welches bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr dafür sorgt, dass die bleibenden Zähne von Anfang gerade wachsen. Dadurch sollen Zahnspangen im späteren Alter vermieden werden.
Das Konzept wurde von der Kieferorthopädin Cordula Hordt entwickelt. Grundlage dieses Therapieansatzes ist ein spezielles Trainingsprogram. Das Konzept wird mit Hilfe von kleindkindgerechten Mitteln in Kombination mit speziellen Übungen realisiert. Die Methode ist für Kinder völlig schmerzfrei, was bereits ein positiver Aspekt darstellt. Durch Bisskids lassen sich ferner wohl auch Sprach- und Funktionsstörungen sowie Kieferfehlstellungen beheben.
Der Grundgedanke bei dem gesamten Konzept basiert darauf, rechtzeitig die Ursachen für gerade Zähne zu setzen und durch gesundes Wachstum ungewünschte Folgen zu vermeiden.
Noch ist unsere Tochter zu jung dafür, aber in 1-2 Jahren werden wir uns wohl intensiver mit diesem Thema beschäftigen. Wir werden diese Alternative auf jeden Fall in Betracht ziehen, wenn es soweit ist. Und wenn wir die nervige Zahnspange dadurch vermeiden können, wird uns später sicherlich auch unsere Tochter dafür danken.
Vielleicht findet sich ja hier jemand, der bereits Erfahrung mit dem Konzept hat und kann diese hier in den Kommentaren hinterlassen.
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